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    Randersacker

    Maindreieck: Gemeinderat stimmt für Kooperation im Tourismus

    Es sieht gut aus für die touristische Zusammenarbeit am Maindreieck. Randersacker ist dabei. Der Marktgemeinderat hat das Konzept gebilligt und wird mitmachen. Um das Maindreieck touristisch weiter zu entwickeln, soll der Verbund aus den zwölf Maindreieck-Allianzgemeinden von Randersacker bis Sulzfeld zu einer Marke werden.

    Die Volkacher Mainschleife und das Weinparadies sind das Vorbild. Starten wird der Verbund sobald eine rechtliche Körperschaft gebildet wurde. Ein Konzept und ein einheitliches Erscheinungsbild ist von Nöten, wofür 150 000 Euro jährlich veranschlagt sind. Dabei sollen die vorhandenen Tourist-Informationen erhalten bleiben. Eine zuvor diskutierte gemeinsame Vermarktung mit zentraler Tourist-Info hatte keinen Konsens gefunden.

    Randersacker beteiligt sich für mindestens fünf Jahre an Tourismusoffensive

    Die neue Strategie für mehr Kooperation und Qualität im Tourismus, vor allem aber auch die neue Kostenkalkulation, stellt Allianzmanager Bastian Lange gerade in allen Allianzgemeinden vor. Demnach erhalten Randersacker, Sommerhausen, Ochsenfurt und Marktbreit für das Betreiben einer Tourist-Info nun einen Ausgleich. Festgemacht an den Öffnungszeiten reduziert sich Randersackers Beitrag mit dem neuen Finanzierungsmodell um 2740 Euro auf dann jährlich 14 200 Euro. Das Ja zur Mitwirkung und zur Kostenverteilung bindet die Mitgliedskommunen auf fünf Jahre, in Randersacker war die Entscheidung einstimmig.

    Gerade für das touristisch geprägte Randersacker, wo Gastgewerbe, Hotellerie und Weinbau die meisten Arbeitsplätze stellen, sei es wichtig, sich immer weiter zu entwickeln, sagte Bruno Schmitt (CSU). "Jeder investierte Euro in die Tourismusförderung ist gut angelegtes Geld, insbesondere auch für die Randersackerer Bürger. Gaststätten bleiben geöffnet, der Ort wird rausgeputzt, Grundstücke und Immobilien bleiben wertbeständig." Dieser Zusammenhang sei noch nicht jedem klar, aber vielseitig belegt, argumentierte er.

    Gute Aussicht für den Weintourismus

    Bastian Lange zitierte aus Erhebungen, wonach Gäste üblicherweise 45 Kilometer im Umkreis ihres Standortes aktiv seien und der Tourismus für Bürger auch deshalb interessant sei, weil Ferienwohnungen auf Platz zwei bei den bevorzugten Unterkünften liegen. Auch würden gerade für den Weintourismus noch Steigerungen erwartet, so Lange. 

    Lange warb dafür, dass Randersacker 2020 eine Veranstaltung des Kultursommers ausrichtet, eventuell auch für ein jüngeres Publikum. Gestartet war man 2018 mit Carmina Burana in Ochsenfurt. 2019 wird es Konzerte auf der Schlosswiese in Darstadt (Klassische Balladen) und auf dem Marktplatz in Eibelstadt (Romeo und Julia) geben. Wie Bürgermeister Michael Sedelmayer berichtet, seien die Konzerte jeweils gemeinschaftliche Entscheidungen gewesen. Randersacker sei 2019 mit den 150-Jahr-Feiern bei Feuerwehr und Sportgemeinschaft ausgelastet.

    Ein Unterkunftsverzeichnis und ein Online-Buchungssystem für Veranstaltungen wolle er noch auf den Weg bringen, sagte Allianzmanager Lange.

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