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    Margetshöchheim

    Margetshöchheimer Pilger zwischen Papst und Bischof

    Mehr als 60 000 Ministranten aus aller Welt sind dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach“ gefolgt. Im Rahmen der internationalen Wallfahrt der Ministranten war auch die Ministrantengemeinschaft Margetshöchheim mit 26 Teilnehmern in Rom zu Gast. Anders als die Diözese Würzburg, die mit mehr als 2000 Teilnehmern in Bussen nach Rom pilgerte, waren wir als Selbstfahrergruppe im Nachtzug unterwegs. Dieser war sicherlich komfortabler und gewiss auch schon ein Abenteuer für sich.

    In Eigenregie erkundete die Gruppe das historische Rom rund um Kolosseum, Forum Romanum und Pantheon. Selbstverständlich durften auch „moderne“ Bauwerke, wie die Spanische Treppe oder der Trevi-Brunnen, nicht fehlen. Von der Metropole Rom ging es über das frühe Christentum mit einem Besuch der Katakomben in den kleinsten Staat der Welt: Den Vatikan. Der Aufstieg auf die Kuppel des Petersdoms ermöglichte einen Rundumblick über den Vatikanstaat und der Millionenstadt Rom, berichten die Ministranten in einer Pressemitteilung.

    Neben all den Stadtbesichtigungen und einem Spaßtag am Strand, gab es auch viele spirituelle Inhalte zu entdecken und aus Rom mitzunehmen. Dazu zählen nicht nur die Besichtigungen diverser Kirchen oder die – bei gleißender Hitze nahezu überlaufene – Papstaudienz auf dem Petersplatz, bei der die Pilger der Ministrantengemeinschaft Margetshöchheim nur wenige Meter vom vorbeifahrenden Papst Franziskus entfernt waren.

    Nicht weniger eindrucksvoll war der Gottesdienst mit der gesamten Diözese Würzburg in der Lateranbasilika (San Giovanni in Laterano), der eigentlichen Bischofskirche Roms. Zu unserer Freude fand auch ein kurzes Gespräch und Foto mit unserem Bischof Dr. Franz Jung statt. Großes Kompliment gilt in diesem Zusammenhang dem Vorbereitungsteam der KJA Würzburg, der aus Pilgern bestehenden Band, sowie all den Ministranten aus der Diözese, die dem Gottesdienst nicht nur zu einem feierlichen Rahmen verholfen, sondern zu einem echten Highlight gemacht haben.

    Weitere Höhepunkte waren die gemeinschaftlichen Abende: Egal ob der Spieleabend in der Unterkunft, mehrere gemeinsame Abendessen, das abendliche Flair im Stadtteil Trastevere oder schlicht ein nächtlicher Spaziergang durch Rom, vorbei an Sehenswürdigkeiten und imposanten Bauwerken. Bemerkenswert, wie sehr die Gruppe – obgleich des unterschiedlichen Alters der Teilnehmer von 10 bis 61 Jahre – miteinander harmonierte. Dazu passte perfekt das etwas andere Wallfahrtsmotto „Sonne, Rom und Meer – der Jugendkonvent will mehr“, welches im Zuge des im Frühjahr gefeierten Jubiläums des Jugendkonvents – ein Zusammenschluss aus KJG und Ministrantengemeinschaft Margetshöchheim – entstanden ist.

    Die Rückfahrt mit dem Nachtzug ab Venedig gab sogar noch Gelegenheit zu einem kleinen Ausflug zu den zahlreichen Brücken, Kanälen und Gondeln in der Adria-Lagune.

    Robert Menschick

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