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    Kürnach

    "Marlo, was machst du nur?"

    Knapp 200 große und kleine Zuschauer begrüßte CSU-Ortsvorsitzende Susanne John zum Beginn des CSU-Ferienprogrammes in der Kürnacher Höllberghalle. Die Kinder stellten die Frage „Marlo, was machst du nur?“ und bekamen ihre Antwort darauf im Verlauf des Stückes von Alfred Büttner in seinem Korbtheater. Das geht aus einer Pressemitteilung der Gemeinde Kürnach hervor.

    Marlo ist ein kleiner Maulwurf, der alleine in seinem Maulwurfshügel lebt. Oft bekommt er Besuch von seiner besten Freundin, der Igelin Isabelle. Mit ihr kann er ganz toll spielen, Regenwürmer fangen oder sich an ihren pieksigen Stacheln kratzen. Doch Isabelle hat noch andere Freunde und kann deshalb nicht immer bei Marlo sein, der jedes Mal sehr traurig wird, wenn sie geht.

    Als Marlo aber der Maulwürfin Marlene begegnet, die ihm eine vollautomatische Kratzmaschine verkauft, lernt er eine neue Welt kennen – und ist begeistert. Nun muss er nie mehr auf Isabelle warten. Aber schon nach kurzer Zeit merkt er, dass mit einer Maschine auch nicht immer alles einfacher ist. Die Maschine gibt ihren Geist auf und Marlo erkennt, dass er mit seiner Freundin, der Igelin, viel mehr Spaß hatte.

    Marlo fragt daraufhin die Kinder im Publikum, was er machen soll und diese raten ihm, sich bei seiner Freundin zu entschuldigen. Gesagt, getan. Er überrascht Isabelle mit Regenwürmern, entschuldigt sich bei ihr und begleitet sie danach zu ihren Freunden. Die Kinder freuen sich mit Marlo und Isabelle.

    Alfred Büttner hat es während des ganzen Stückes geschafft, die Kinder mit einzubeziehen. So unterstützten sie Marlo beim Zählen, halfen mit ihren Tipps beim Bedienen der Maschine und gaben wertvolle Hilfestellung bei der Versöhnung mit seiner Freundin Isabelle. Die Kinder erkannten letztlich: es geht nichts über eine gute Freundschaft.

    "Ich spiele auch am liebsten mit meinem Freund, der hier neben mir sitzt", fand zum Beispiel der vierjährige Kilian. CSU Ortsvorsitzende Susanne John merkte am Ende an, wie wichtig, abseits von Handy, Laptop oder Tablet, das Spielen mit einem Freund ist. Auch Bürgermeister Thomas Eberth freute sich über den gelungenen Start des Ferienprogrammes: „Einfach prima, wenn etwas so Schönes angeboten wird und viele Zuschauer es nutzen und begeistert dabei sind“, betonte der Bürgermeister. Susanne John dankte Alfred Büttner und versprach, dass es auch im nächsten Ferienprogramm ein Kindertheater geben wird.

    Stefan Pompetzki

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