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    WÜRZBURG

    Medizinische Forschung braucht finanzielle Unterstützung

    Tauschten sich aus: Sabine Dittmar (MdB), Anja Simon und die MdL Volkmar Halbleib und Georg Rosenthal (von links). Foto: Traudl Baumeister

    Wie wirkt sich das Krankenhausstrukturgesetz auf den Betrieb der Uniklinik Würzburg aus? Wie ist es um die Finanzierungsgrundlage vor allem von medizinischen Fachzentren bestellt? Wie muss man die Weichen richtig stellen für eine Neuausrichtung der medizinischen Notfallversorgung?

    Diese und andere Fragen diskutierten laut einer Pressemitteilung die unterfränkische Bundestagsabgeordnete und Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar (SPD) sowie die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib und Georg Rosenthal bei ihrem Besuch der Uniklinik Würzburg mit der kaufmännischen Leiterin Anja Simon.

    Bei Digitalisierung Datenschutz beachten

    Einigkeit herrschte, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen und insbesondere die elektronische Patientenakte mit Nachdruck weiter vorangetrieben werden müssten. Georg Rosenthal wies darauf hin, dass man dabei aber den Datenschutz beachten und sich auch gegen Cyberkriminalität wappnen müsse. Für Volkmar Halbleib ist der Neubau der Kopfklinik und des Zentrums Frauen-Mutter-Kind (ZFMK) auf dem neuen Medizincampus im Norden Würzburgs (nahe der Oberdürrbacher Straße) für die Region zukunftsweisend. Neben den Investitionen ist für Halbleib wichtig, die Forschung an der Uniklinik durch den Freistaat stärker zu unterstützen. Das Klinikum arbeite wirtschaftlich und schreibe schwarze Zahlen, aber medizinische Forschung sei ohne zusätzliche Gelder nicht finanzierbar.

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