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    WÜRZBURG

    Menschen in Mwanza – Heute: Ärztin Hyasinta Jaka

    Menschen in Mwanza – Heute: Ärztin Hyasinta Jaka
    Mein Name ist Hyasinta Jaka. Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Ich bin Dozentin an der CUHAS, der katholischen medizinischen Universität in Mwanza und arbeite als Ärztin im Bugando Krankenhaus. Dort leite ich die Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie. Ich wurde im Rahmen der Kooperation in Würzburg in drei Krankenhäusern ausgebildet: im Universitätsklinikum, im Juliusspital und in der Missionsärztlichen Klinik. Letztes Jahr wurde ich vom Missio-Institut als PhD-Stipendiatin ausgewählt für das Programm „Trianguläre Partnerschaft“. Nach Abschluss des PhD-Programms werde ich Dr. Dr. Hyasinta Jaka sein. Ich habe früh beschlossen, dass ich Medizin studiere. Wir waren sechs Geschwister in der Familie. Zwei Brüder starben. Einer an AIDS, der andere an Blutkrebs. Ich wollte Ärztin werden, damit ich anderen Menschen in meinem Land dienen kann. Auch in meiner Freizeit engagiere ich mich. Gemeinsam mit meinen Studenten verarzte ich samstags die Wunden von Straßenkindern. Ich freue mich, von den Menschen aus Würzburg interviewt zu werden, denn ich kenne die Stadt. Als berufstätige Mutter möchte ich den Menschen in Deutschland einen Rat geben: Gerade wenn Sie eine gute Ausbildung haben, vergessen Sie nicht, Kinder zu bekommen. Wenn man ein stressiges Berufsleben hat und abends zuhause von den Kindern empfangen wird, mich macht das glücklich. Foto: Sarah Knauth Zum 50-jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen Würzburg und Mwanza (Tansania) blicken wir hinter die Fassade der tansanischen Stadt und stellen Menschen aus Mwanza vor, die einen Bezug zu Würzburg haben. Sie erzählen selbst, was sie mit der Partnerstadt verbinden.

    Mein Name ist Hyasinta Jaka. Ich bin 41 Jahre alt, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Ich bin Dozentin an der CUHAS, der katholischen medizinischen Universität in Mwanza und arbeite als Ärztin im Bugando Krankenhaus. Dort leite ich die Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie. Ich wurde im Rahmen der Kooperation in Würzburg in drei Krankenhäusern ausgebildet: im Universitätsklinikum, im Juliusspital und in der Missionsärztlichen Klinik. Letztes Jahr wurde ich vom Missio-Institut als PhD-Stipendiatin ausgewählt für das Programm „Trianguläre Partnerschaft“. Nach Abschluss des PhD-Programms werde ich Dr. Dr. Hyasinta Jaka sein.

    Ich habe früh beschlossen, dass ich Medizin studiere. Wir waren sechs Geschwister in der Familie. Zwei Brüder starben. Einer an AIDS, der andere an Blutkrebs. Ich wollte Ärztin werden, damit ich anderen Menschen in meinem Land dienen kann. Auch in meiner Freizeit engagiere ich mich. Gemeinsam mit meinen Studenten verarzte ich samstags die Wunden von Straßenkindern. Ich freue mich, von den Menschen aus Würzburg interviewt zu werden, denn ich kenne die Stadt. Als berufstätige Mutter möchte ich den Menschen in Deutschland einen Rat geben: Gerade wenn Sie eine gute Ausbildung haben, vergessen Sie nicht, Kinder zu bekommen.

    Wenn man ein stressiges Berufsleben hat und abends zuhause von den Kindern empfangen wird, mich macht das glücklich. Foto: Sarah Knauth

    Zum 50-jährigen Jubiläum der Partnerschaft zwischen Würzburg und Mwanza (Tansania) blicken wir hinter die Fassade der tansanischen Stadt und stellen Menschen aus Mwanza vor, die einen Bezug zu Würzburg haben. Sie erzählen selbst, was sie mit der Partnerstadt verbinden.

    Bearbeitet von Susanne Vankeirsbilck

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