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    Giebelstadt

    Mission Ready: Im Dauereinsatz für das Punkrock-Festival

    Zur dritten Auflage des "Mission Ready"-Festivals in Giebelstadt kamen etwa 5000 Menschen, um bei gutem Wetter ausgelassen zu feiern. Im Bild: die Band „Millencolin“ aus Schweden. Foto: Fabian Gebert

    Bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel machten sich am Wochenende 5000 Punkrock-Fans auf den Weg nach Giebelstadt, um dort auf dem ehemaligen US-Flugplatz das "Mission Ready" zu feiern. In diesem Jahr fand das Festival für Punk und Hardcore zum dritten Mal statt; Besucher, die auf dem Gelände campen wollten, konnten dies bereits ab Freitagabend tun.

    15 Bands aus der internationalen Punkrock-, Ska- und Hardcore- Szene sorgten auf zwei Open-Air-Bühnen für über zwölf Stunden Live-Musik. Zu hören gab es eine Mischung aus internationalen Szene-Größen und Newcomern; Headliner waren unter anderem die amerikanischen Bands „The Mighty Mighty Bosstones“ und „Agnostic Front“ sowie „Millencolin“ aus Schweden.

    Neben den Musikern selbst haben zahlreiche weitere Personen wie Künstlerbetreuer, Sanitäter und Sicherheitspersonal dafür gesorgt, dass das Festival ein Erfolg wurde, darunter auch das Bayerische Rote Kreuz (BRK). „Zwei Tage harte Musik und friedliche Party sind vorbei - Mission Ready ist immer ein schöner Dienst, aber auch ziemlich anstrengend“ so die Bilanz von BRK-Einsatzleiter Martin Falger nach dem Wochenende. Laut BRK standen die ehrenamtlichen Sanitäter des Roten Kreuzes 48 Stunden durchgehend bereit, um den Feiernden und den Campern medizinische Hilfe zu leisten.

    71 Patienten nahmen die Hilfe des Sanitätswachdienstes in Anspruch, sieben mussten zur weiteren Diagnostik und Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden, heißt es in einer Pressemitteilung des BRK. Am Samstag waren gleichzeitig bis zu 52 Sanitäter und zwei Notärzte im Einsatz. Daneben sorgte der Betreuungsdienst des BRK mit warmen Mahlzeiten und Snacks für das leibliche Wohl der eigenen Einsatzkräfte sowie für das von Polizei und Feuerwehr.

    „Großer Dank gebührt unseren vielen ehrenamtlichen Einsatzkräften - ohne sie wäre ein Sanitätswachdienst in dieser Dimension nicht möglich“, betonte Falger. Rund 950 Dienststunden seien an den drei Tagen geleistet worden. „Auch die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter sowie mit der Polizei, Feuerwehr und dem Sicherheitsdienst war wieder hervorragend. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr", so Falger.

    Bearbeitet von Catharina Hettiger

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