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    Gaukönigshofen

    Mittelschule Gaukönigshofen: Von da Vinci bis in die Zukunft

    Unter Anleitung von Jochen Löblein experementieren Vivian (links) und Leonie mit der Verbindung von Fasern. Foto: Hannelore Grimm

    Was hat die Klette mit dem Klettverschluss zu tun und welches Material schützt am besten vor Wärmeverlust? Solchen Fragen gingen die Achtklässler der Mittelschule Gaukönigshofen mit der Initiative Junge Forscher (IJF) auf die Spur.

    In dem zweitägigen Kurs in dem "Von da Vinci bis in die Zukunft – Leichtbau und Bionik" auf dem Stundenplan standen, bekamen die Jugendlichen von Jochen Löblein und Pascal Hauser neben Vorträgen vor allem Experimente zum Mitmachen und Technik zum Anfassen geboten.

    Der Spaß an der Sache, über den sich auch die Lehrkräfte Eva Köster und Ferdinand Kaiser sowie Schullleiter Michael Hümmer freuen, ist unübersehbar bei den Jugendlichen  die sich an verschiedenen Lernstationen als Forscher im Leichtbau und der Bionik versuchen. Eine große Rolle dabei spielen Tests mit natürlichen und künstlichen Materialien, Kosten-Nutzen-Rechnungen über verwendete Baumaterialien, Effizienzmessungen verschiedener Formen oder die Herstellung neuer Faserverbund-Werkstoffe.

    Naturwissenschaftliche und technische Kompetenzen fördern

    Während Vivian und Leonie dabei sind, mit Hilfe eines kleinen Bügeleisens verschiedene Stoffe miteinander zu verbinden, erproben an einer anderen Station die Schüler die Wärmeisolation verschiedener Materialien oder testen, welchen Belastungen unverbundenes Material oder Faserverbundwerkstoff standhalten.

    Die IJF, die vom Europäischen Sozialfonds in Bayern gefördert wird, engagiert sich seit 2010 für die nachhaltige Förderung der unter dem Begriff MINT-Bildung zusammengefassten Fächer: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Zielsetzung der IJF ist es, die naturwissenschaftlichen und technischen Kompetenzen der Jugendlichen und ihr Interesse an entsprechenden Ausbildungsberufen zu fördern.

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