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    PROSSELSHEIM

    Müll in der Flur, Schüsse auf die Laterne

    Mal so richtig Dampf abgelassen hat Prosselsheims Bürgermeisterin Birgt Börger in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Sie zeigte sich empört darüber, „mit welcher Dreistigkeit die Leute ihren Müll in die Flur werfen“. Dabei stehe keine vier Kilometer entfernt der „Wertstoffhof am Wachtelberg“ des Landkreises Würzburg in Kürnach für jegliche Abfälle bereit und diese würden zum großen Teil auch kostenlos angenommen.

    Der Kritik der Bürgermeisterin schloss sich Gemeinderat Reiner Eberth an und meinte gar: „Ich würde von der Gemeinde eine Belohnung von 5000 Euro ansetzen, um solche Frevler dingfest zu machen.“ Auch zweiter Bürgermeister Richard Öchsner und weitere Gemeinderäte schlossen sich lautstark dieser Meinung an und forderten einen strengen Handlungsbedarf.

    Was folgte, war ein einstimmiger Beschluss des Gemeinderates, wonach die Gemeinde illegale Müllablagerungen „künftig konsequent verfolgen und grundsätzlich zur Anzeige bringen“ wird. Für „sachdienliche Hinweise zur Ergreifung der Verursacher“ setzt die Gemeinde nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro aus.

    Nächster Aufreger im Gremium war eine Schießerei auf eine Straßenlaterne. Bürgermeisterin Börger zeigte sich verärgert, dass jemand in der Gemeinde mit einer Schusswaffe „herumballere“ und sagte, dass sie diesen Vorfall bei der Polizei angezeigt habe. Weiter berichtete sie, dass jüngst gemeindliche Obstbäume ohne Genehmigung komplett abgeerntet worden seien. Auch das könne man nicht hinnehmen. Beobachtungen solcher Art möge man bei ihr melden.

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