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    Würzburg

    Nach über 40 Jahren: Lebensretter in den Ru-hestand

    Nach über 40 Jahren im Malteser Rettungsdienst freut sich Norbert Prokopy (links) auf den Ruhestand. Bezirksgeschäftsführer Rainer Kaufmann (2.v.l.), Rettungsdienstleiter Manfred Kirst (1.v.r..) und dessen Stellvertreter Ernst Freier (Mitte) und Dennis Kolbe (2.v.r) waren bei der Verabschiedung dabei. Foto: Christina Gold

    „Wenn man bei so guter Gesundheit nach über 40 Jahren Rettungsdienst in den Ruhestand gehen kann, dann ist das ein echter Segen“, sagte Malteser Bezirksgeschäftsführer Rainer Kaufmann bei der Verabschiedung von Norbert Prokopy in den Ruhestand. Bis zum Schluss war Prokopy in der Notfallrettung aktiv, so die Malteser-Pressemitteilung.

    Noch an seinem letzten Arbeitstag war er mit dem Rettungswagen zu einem Patienten mit Herzrasen gerufen worden und konnte mit seinem Fachwissen helfen. „Du warst selbst sozusagen nie krank und bist immer eingesprungen, wenn Not am Mann war. Auf dich konnte ich immer zählen“, bestätigte Rettungsdienstleiter Manfred Kirst das hohe Engagement seines Mitarbeiters.

    Prokopy begann 1977 als Zivildienstleistender bei den Maltesern, anschließend absolvierte er 1979 die Ausbildung zum Rettungssanitäter und wurde später Rettungsassistent. „Mir war immer wichtig, nicht irgendeinen Arbeitgeber zu haben, sondern einen, der christlich orientiert ist“, zog Prokopy eine positive Bilanz seiner Zeit bei den Maltesern. Gleichzeitig war er froh, dass er die vielen Jahre ohne Blessuren überstanden hatte, denn „der Beruf ist ja auch nicht ganz ungefährlich“.  Bezirksgeschäftsführer Rainer Kaufmann überreichte gemeinsam mit Rettungsdienstleiter Manfred Kirst und dessen Stellvertretern Ernst Freier und Dennis Kolbe seinem langjährigen Mitarbeiter ein Präsent zum Abschied.

    Bearbeitet von Andreas Köster

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