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    Leinach

    Neidvolle Blicke und lebendige Erinnerungen

    Imposante Anblicke an betagten Fahrzeugen auf zwei und vier Rädern bot das 12. Leinacher Oldtimertreffen am Sonntag rund...

    Auch ein Jahr Pause tat dem Erfolg des Leinacher Oldtimertreffens keinen Abbruch. Mit dem Verein der Freiwilligen Feuerwehr Oberleinach hatte sich nach den bei elf vorangegangenen Treffen müde gewordenen Kameraden ehemaliger Soldaten ein neuer Veranstalter gefunden. Wer organisatorisch verantwortlich zeichnete, war den stolzen Besitzern der betagten Vehikel freilich gleichgültig. Ohne Einschränkungen knüpfte die weit über das Leinachtal hinaus zur Tradition gewordene Veranstaltung nahtlos an die Erfolge der Vergangenheit an. Mehr als die erwarteten 200 Fahrzeuge boten ein repräsentatives Spiegelbild altbewährter Fahrzeug- und Motorengenerationen.

    Riesige Resonanz

    Überwältigt von der riesigen Resonanz richteten sich die skeptischen Blicke des Vorsitzenden und Kommandanten Martin Seelmann einzig nach oben in Richtung der dichten Wolkendecke. Schließlich wäre der für die Natur so dingend benötigte Regen just an diesem einen Tag den Veranstaltern und Liebhabern der betagten Fahrzeuge mehr als ungelegen gekommen. Der Niederschlag aber blieb den Organisatoren auch bei der mittlerweile zwölften Auflage des Leinacher Oldtimertreffens erspart. Und trotz der dichten Wolkendecke hatten sich die stolzen Eigentümer betagter Autos, Motorräder und Traktoren aus ganz Süddeutschland auf den Weg gemacht ins Leinachtal zur kollektiven Fahrzeugpräsentation.

    Persönliche Lieblingsstück

    Dabei bestätigte sich: Nach wie vor löst der Glanz von betagten Lack und Chrom ungebrochen leuchtende Augen aus beim überwiegend männlichen Publikum. So mancher Besucher näherte sich seinem ganz persönlichen Lieblingsstück mit neidvollem Blick und lebendigen Erinnerungen. Schon ab dem frühen Vormittag nahm das Brummen der Motoren auf dem Weg zum Veranstaltungsgelände rund um das Sportheim der Spielvereinigung Leinach kein Ende. Genüsslich gaben sich die Besitzer und Liebhaber dem markanten Geruch-Gemisch aus Benzin und Öl hin.

    H-Kennzeichen

    Beim Anblick der legendären Fahrzeuge kamen unter den Besuchern Erinnerungen hoch an längst vergangenen Zeiten. Jedoch verdeutlichten die mit H-Kennzeichen als Oldtimer zu erkennenden Fahrzeuge auch den unaufhaltsamen Alterungsprozess der Menschen, die die Fahrzeuge teilweise aus Kindertagen kennen. Wegen des unerwarteten Andrangs musste gar die Vorstellung der Fahrzeuge mit anschließender gemeinsamer kurzer Ausfahrt um 30 Minuten verschoben werden. 

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