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    KLEINRINDERFELD

    Neue Führung bei der Feuerwehr

    (Von links) Kreisbrandrat Michael Reitzenstein, der neuen Kommandant Heiko Hombach und der scheidenden Wehrführer Maximi... Foto: Feuerwehr

    Mehr als 40 aktive und passive Mitglieder der Kleinrinderfelder Wehr waren der Einladung der Gemeinde zur ordentlichen Feuerwehrdienstversammlung gefolgt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Feuerwehr hervor. Auf der Tagesordnung stand neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr und dem Ausblick auf die Vorhaben 2018 auch die Wahl eines neuen Wehrführers, da Kommandant Maximilian Müller aus persönlichen Gründen für das Amt nicht mehr kandidierte.

    Bürgermeisterin Eva Linsenbreder wendete sich an die Kameraden der Wehr: „Für Ihren selbstlosen Einsatz zum Wohle unseres Gemeinwesens zolle ich Ihnen meinen höchsten Respekt. Möge Ihr ehrenamtliches Engagement anderen ein Vorbild sein und viele Nachahmer finden.“

    Scheidender Kommandant

    Ihr besonderer Dank galt aber dem scheidenden Kommandanten Maximilian Müller. Er habe die Wehr sechs Jahre erfolgreich geführt, gewissenhaft auf die regelmäßige Aus- und Fortbildung der Feuerwehrdienstleistenden geachtet, vorbildliche Nachwuchswerbung betrieben und die Beschaffung des neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges begleitet. Er übergebe seinem Nachfolger Heiko Hombach ein gut bestelltes Feld. „Hierfür sind wir ihm zum höchsten Dank verpflichtet,“ so Linsenbreder weiter.

    Linsenbreders Worten folgte der letzte Bericht des scheidenden Kommandanten. Maximilian Müller hielt Rückblick auf die Einsätze, Übungsdienste, Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen des vergangenen Jahres, informierte die Versammlung über die Beschaffungen, gab einen Ausblick auf den anstehenden Feuerwehrgerätehausneubau und bedankte sich bei seiner Mannschaft für die aktive Mitarbeit. Auch der Bürgermeisterin zollte er Dank, sie habe für die Anliegen der Wehr immer ein offenes Ohr.

    Nur ein Urnengang

    Nachdem die Gruppenführer und der Jugendwart ein kurzes Resümee ihrer Arbeit gezogen hatten, rief Linsenbreder die Versammlung zur Wahl des neuen Kommandanten auf. Es bedurfte nur eines Urnenganges. Gleich bei der ersten Abstimmung sprach sich das Plenum mit 31 von 32 gültigen Stimmen für Heiko Hombach aus, der bisher das Amt des stellvertretenden Kommandanten bekleidete.

    Durch die Wahl von Hombach zum Kommandanten wurde noch eine weitere Wahl erforderlich. Galt es doch, den Stellvertreterposten neu zu besetzen. Auch hier folgten die Feuerwehrler dem Vorschlag aus der Versammlung und sprachen sich mit großer Mehrheit für Benedikt Tschall aus, der sich als langjähriger Jugendwart und Ausbilder bereits Verdienste um das Feuerlöschwesen in Kleinrinderfeld erworben hat.

    Linsenbreder gratulierte den Gewählten, dankte ihnen für ihre Bereitschaft zur Übernahme der gewichtigen Ehrenämter und wünschte ihnen für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit stets eine glückliche Hand.

    Den Abschluss der Versammlung bildete eine Dienstzeitehrung. Für 25jährigen aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Kleinrinderfeld nahm Reiner Spiegel von Eva Linsenbreder und Kreisbrandrat Michael Reitzenstein das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Freistaates Bayern in Silber in Empfang.

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