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    RITTERSHAUSEN

    Neue Technik für den Ackerbau

    Neuen Techniken der Bodenbearbeitung, die den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduzieren und der Wasserknappheit in den Äckern vorbeugen, widmet der Maschinenring Maindreieck einen Praktikertag am Samstag, 11. August, ab 9.30 Uhr in Rittershausen.

    Wie Betriebsberater Fabian Zipfel berichtet, werden dabei unter anderem spezielle Grubber und Schälpflüge gezeigt, die den Boden sehr flach bearbeiten und dadurch für eine Lockerung der oberen Bodenschichten sorgen, ohne Kapillarität und Wasserhaltevermögen in tieferen Schichten zu beeinträchtigen.

    Vorbeugende Unkrautbekämpfung

    Die Bodenbearbeitung nach Ernte der Hauptfrucht leiste einen wesentlichen Beitrag zur vorbeugenden Unkrautbekämpfung in den Folgekulturen, sagt Zipfel. So werden auch weniger verbreitete Maschinen vorgestellt, die Wurzelunkräuter flachgründig abschneiden und mit einem sogenannten Striegel an die Oberfläche ziehen, wo sie verdörren und zur Humusbildung beitragen.

    Zunehmende Trockenheit

    Der Maschinenring reagiert mit seinem Praktikertag auf die schwindende Akzeptanz für den Einsatz von Herbiziden wie Glyphosat und auf die Zunahme von Trockenperioden, die den Einsatz von wasserkonservierenden Methoden immer dringlicher werden lassen. Einige der gezeigten Maschinen werden bisher vorwiegend im Biolandbau eingesetzt, andere wurden für besonders trockene Agrarstandorte wie Australien entwickelt.

    Die Versuchsfelder liegen an der Kreisstraße zwischen Gaukönigshofen und Sonderhofen auf Höhe von Rittershausen. Der Praktikertag beginnt um 9.30 Uhr mit einer Einführung. Ab 10 Uhr werden die Maschinen vorgestellt und ab 11 Uhr die Arbeitsergebnisse begutachtet. Der Praktikertag endet um 14 Uhr.

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