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    LEINACH

    Neuer Anlauf zur Ausweisung eines Baugebietes

    Gewöhnlich stoßen die Ratssitzungen in Leinach bei der Bevölkerung eher selten auf Interesse. Der Tagesordnungspunkt „Bauleitplanung“ allerdings mobilisierte 27 Besucher, die jüngste Sitzung des Gemeinderates zu besuchen. Weil das Gremium lediglich einstimmige Beschlüsse fasste, zur Erweiterung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung eines Bebauungsplanes „An der Linde 2“, zogen die Gäste unmittelbar nach Behandlung des Tagesordnungspunktes enttäuscht von dannen.

    Ohne konkrete Fakten zu kennen, kursierten in der Bevölkerung Gerüchte zur Ausweisung und die Anordnung und Erschließung eines Baugebietes durch die Gemeinde. Die möchte einen neuen Versuch unternehmen, durch die Ausweisung eines Neubaugebietes der Nachfrage junger Familien nach Bauland gerecht zu werden. Die Gerüchte verstärkten sich, als vor etwa einem Jahr die Skizze eines möglichen Baugebietes am östlichen Ortseingang von Würzburg kommend in einer öffentlichen Sitzung eher beiläufig präsentiert worden war.

    Der bisherige Flächennutzungsplan sieht in dem betreffenden Bereich eine Fläche von 1,6 Hektar vor zur Erweiterung des Baugebietes „An der Linde“. Um einer Baulandentwicklung mehr Gestaltungsmöglichkeiten einzuräumen, sprach sich der Rat einhellig für die Ausdehnung des bisher gültigen Flächennutzungsplans aus. Die betreffende Fläche zur Baulandentwicklung im erweiterten Flächennutzungsplan soll demnach etwa 3,6 Hektar umfassen. Gleichzeitig plädierte der Gemeinderat einstimmig für die Aufstellung des Bebauungsplans „An der Linde 2“. Den Aufstellungsbeschluss fasst das Gremium ebenfalls einstimmig. Damit verbunden ist die Beauftragung eines Planungsbüros zur Ausarbeitung von Varianten für eine mögliche wohnbauliche Entwicklung des Geländes.

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