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    AUB

    Neues Baugebiet Heerstraße II im beschleunigten Verfahren

    Stadtrat Aub vom 6. August - Bausachen

    Um Bauinteressenten in Aub eine kurzfristige Perspektive zu geben, beschloss der Auber Stadtrat in seiner Sitzung am Montag, das bestehende Baugebiet an der Heerstraße in nördliche Richtung zu erweitern. In einem beschleunigten Verfahren soll oberhalb der bestehenden Heerstraße das Baugebiet Heerstraße II entwickelt werden.

    Erforderliche Gutachten zum Lärmschutz, zur Staubbelastung und zu Erschütterungen aus dem Steinbruch wurden bereits in Auftrag gegeben. Der Lärmschutz betrifft allerdings die vorbeiführende Staatsstraße. Hier soll ein Lärmschutzwall Abhilfe bringen.

    Wie Dietmar Schmidt, der Leiter des Bauamtes der Verwaltungsgemeinschaft Aub (VG), informierte, haben entsprechende Messungen für ein Gutachten zu Erschütterungen, die von Sprengungen im Steinbruch ausgehen, bereits stattgefunden. Auch das Gutachten zum Staub ist nach seinen Worten kurz vor der Fertigstellung. In beiden Fällen werden keine gravierenden Schwierigkeiten erwartet.

    Das neue Baugebiet Heerstraße II hat eine Fläche von rund 11 000 Quadratmetern und soll durch eine weitere Straße nördlich der Heerstraße erschlossen werden. Wie die neue Straße genau verlaufen soll, ob bereits bestehende Pläne genauso umgesetzt werden, steht noch nicht fest. Vorteil eines neuen Baugebietes an dieser Stelle ist, dass die Stadt Aub bereits Eigentümer des größten Teils der betreffenden Fläche ist.

    Die Umsetzung soll im beschleunigten Verfahren erfolgen, das den Gemeinden ortsnahe Baugebiete unter erleichterten Bedingungen ermöglicht. So fällt die frühzeitige Beteiligung der Träger öffentlicher Belange ebenso weg wie die Umweltverträglichkeitsprüfung und die Bereitstellung von Ausgleichsflächen.

    Weitere Punkte der Tagesordnung:

    Im gleichen Verfahren beabsichtigt die Nachbargemeinde Hemmersheim im Ortsteil Gülchsheim auf der Fläche des alten Sportplatzes Bauplätze bereitzustellen. Hier wurde die Stadt Aub als Nachbargemeinde um ihre Stellungnahme gefragt. Der Stadtrat sieht die Interessen der Stadt Aub durch dieses Baugebiet nicht berührt und erhebt keine Einwendungen dagegen.

    Die Eigentümer eines Hauses in der Johannes-Böhm-Straße in der Auber Innenstadt beantragten, für das Haus einen eigenen Wasseranschluss einzurichten. Der Wasseranschluss erfolgte bisher über das Nachbarhaus. Dort befindet sich auch der Verbrauchszähler. Die Versorgungsleitung liegt in der Straße, von dort aus könnte ein eigenständiger Wasseranschluss erstellt werden.

    Da jeder Eigentümer das Anrecht auf einen eigenen Wasseranschluss habe, wollte der Auber Stadtrat den Antrag nicht ablehnen. Bevor dieser aber eingerichtet wird, soll nach dem Willen des Stadtrates aber die Verwaltung noch prüfen, ob für dieses Anwesen bereits entsprechende Erschließungsbeiträge gezahlt wurden oder der gemeinsame Anschluss ursprünglich nur deswegen eingerichtet wurde, um Anschlussbeiträge zu sparen.

    Für einen Bauplatz in der Straße Am Krötenberg teilte der Stadtrat eine neue Hausnummer zu. Der Bauplatz liegt zwischen den Häusern mit den Nummern vier und zehn und erhält die Hausnummer acht.

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