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    OSTHAUSEN

    Neues Domizil für die Osthäuser Feuerwehr

    Das neue Feuerwehrgerätehaus im Gelchsheimer Ortsteil Osthausen wurde mit dem kirchlichen Segen von Pfarrer Gregor Sauer... Foto: Hannelore Grimm

    Die Segnung des neuen Feuerwehrhauses und der nagelneuen Pumpe wurde in dem kleinen Gelchsheimer Ortsteil gefeiert.

    Pfarrer Gregor Sauer der zum Auftakt der Feierlichkeit den Gottesdienst in der Kirche hielt, gab dem Gebäude und dem Gerät den kirchlichen Segen. Und vor dem unmittelbar neben dem Gotteshaus gelegenen neuen Domizil der Freiwilligen Feuerwehr hieß Bürgermeister Hermann Geßner die Besucher willkommen. Neben KBI Christian Neeser (Aub) und den Kreisbrandmeistern (KBM) Markus Dürr (Eichelsee) Christinan Buchholz (Gaukönigshofen) und Felix Enzelberger aus Aub fanden sich Abordnungen der Wehren aus Gelchsheim und dem Ortsteil Oellingen sowie Planer Max Hoos und der dritte Auber Bürgermeister Michael Neckermann ein.

    „Bei so einer Wehr braucht es auch ein Feuerwehrhaus“, sagte Hermann Geßner. Wie er ausführte gibt es 70 Einwohner im Ort. Davon stehen mit den Kommandanten Thomas Hahn und Alexander Graf neun Frauen und 21 Männer aktiv im Dienst der Wehr. Die Kosten für das neue Gerätehaus bezifferte der Bürgermeister mit rund 215 000 Euro. Davon fließen 55 000 Euro an Zuschüssen in die Kasse der Gemeinde.

    Laut Thomas Hahn hatte die Wehr, die ihre Gerätschaften in zwei Doppelgaragen untergebracht hatte, seit längerem ein Platzproblem. Dank seinem Vorgänger Andre Ulsamer, der wie der Kommandant sagte, die Errichtung des Hauses „durchgedrückt“ und die Baumaßnahmen begleitet hat, wurde im Oktober 2016 Richtfest gefeiert. Auf einer Fläche von rund 400 Quadratmetern steht den Wehrleuten jetzt der Platz für das Tanklöschfahrzeug und die Ausrüstung sowie eine Sanitäranlage zur Verfügung.

    Die Wehr, die sich mit vielen Eigenleistungen „ihr“ Haus geschaffen hat, spielt laut Thomas Hahn eine wichtige Rolle im gesellschaftlichen Leben der kleinen Dorfgemeinschaft. Auch der stellvertretende Landrat Armin Amrehn zeigte sich beeindruckt und begeistert von der Bereitschaft der Osthäuser für den freiwilligen Dienst ebenso wie für ihr schmuckes Dorf. Als einen bedeutenden Tag in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr bezeichnete Kreisbrandrat (KBR) Michael Reitzenstein die offizielle Inbetriebnahme des Gebäudes. Er sagte „das Haus ist gelungen und kann sich sehen und vor allem nutzen lassen.“ Sein Dank galt den Verantwortlichen der Gemeinde Gelchsheim die die finanziellen Rahmen geschaffen hat. Und nicht zuletzt den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern der Feuerwehr Osthausen die ihre Schaffenskraft eingebracht haben um das Projekt zu verwirklichen.

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