• aktualisiert:

    Hubland

    Neues Gebäude am Hubland-Campus

    Am Campus Nord wurde der Neubau der Graduiertenschule eröffnet. Foto: Angie Wolf

    Nach etwa zwei Jahren Bauzeit wurde das neue Gebäude der Graduiertenschule für Life Sciences (GSLS) nun eröffnet. Die GSLS wurde 2006 als gemeinsame Initiative von den Fakultäten für Biologie, Medizin, Chemie, Pharmazie, Physik und Psychologie gegründet, um Doktoranden zu fördern.

    Pünktlich fertig 

    Laut Pressemitteilung der Universität Würzburg werden dort derzeit über 600 Nachwuchswissenschaftler betreut. Über ein Drittel davon komme aus dem Ausland – die hohe Internationalität sei von Anfang an "ein besonderes Merkmal" der Graduiertenschule gewesen.

    Seit 2006 ist die Graduiertenschule Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder und wurde bislang mit 16 Millionen Euro gefördert. Das bisherige Ergebnis: 450 abgeschlossene Promotionen und über 1600 Publikationen. Bei einer Evaluation im Jahr 2012 konnte die Graduiertenschule sehr gut abschneiden. Daraufhin hat das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft ein neues Gebäude für sechs Millionen Euro bewilligt. Nach einem regnerischen Spatenstich im Juni 2016 ist dieses nun pünktlich fertig geworden.

    Eine Plattform zur Vernetzung

    Zahlreiche Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Kirche waren zur feierlichen Einweihung des neuen Gebäudes auf den Campus Hubland gekommen, um sich selbst einen Eindruck von den Räumen zu verschaffen. "Hier kann die Universität jungen Menschen die Fähigkeiten vermitteln, die sie in die Lage versetzen, noch in 20 Jahren die Probleme zu lösen, vor denen die Gesellschaft dann steht“, sagte der Präsident der Universität Würzburg, Alfred Forchel, über den Neubau.

    Für die Leiterin der GSLS, Caroline Kisker, bildet diese eine gemeinsame Plattform zur Vernetzung von Medizinern und Naturwissenschaftlern. "Das ist eines ihrer Erfolgsrezepte, schließlich sind interdisziplinäre Promotionen heutzutage Standard." Das neue Gebäude erleichtere die Vernetzung ungemein.

    Rückzugsort, um Dissertation zu schreiben

    Im Neubau stehen den Promovierenden und Beschäftigten der GSLS unter anderem ein großer Vortragssaal, Seminarräume, ein Bibliotheks- und Lesebereich und Büros zur Verfügung – auf einer Hauptnutzfläche von rund 1200 Quadratmetern, verteilt auf drei Geschosse. Die Promovierenden sollen hier in Ruhe an ihrer Dissertation schreiben, Tagungen und Seminare besuchen und sich fächerübergreifend begegnen können.

    Bearbeitet von Clara Grunwald

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!