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    Geroldshausen

    Neurosige Zeiten in Geroldshausen

    Das Bild zeigt die gut aufgelegten und motivierten Schauspieler der Theatergruppe Geroldshausen in der aktuellen Saison bei einer der unzähligen Proben im Sportheim Geroldshausen. Foto: Roman Holl

    Die  Mitglieder  der Theatergruppe Geroldshausen und ihre vielen fleißigen Helfer sind mitten in den Vorbereitungen für die anstehende Spielsaison. Bis sich der erste Vorhang hebt, sind noch viele organisatorische Herausforderungen zu meistern und auch das Schauspiel erfährt gerade in der Endphase der Probenzeit den letzten Schliff. Vorfreude und Anspannung haben noch wenige Wochen Zeit sich zu steigern.

    Ausschließlich für die Aufführung des diesjährigen Stückes „Neurosige Zeiten“ von Winnie Abel wird die Welt zum Irrenhaus und Geroldshausen zu seiner Zentrale. Der irrwitzige Dreiakter zeigt, wie man Besuch in einer Psychiatrie empfängt, ohne dass der Besucher merkt, dass er in einer Heilanstalt ist. Agnes Adolon, die Tochter einer reichen Hoteldynastie, muss sich dieser Herausforderung stellen, da sich ihre Mutter für einen spontanen Besuch angemeldet hat.

    Wird es ihr gelingen die Bewohner ihrer eigenwilligen Psychiatrie-Wohngruppe als normale Menschen erscheinen zu lassen? Sind Hans, der zwangsneurotische Finanzbeamte, oder Willi, der Soziophobe, überhaupt therapierbar? 

    Viele ungeklärte Fragen und chaotische Zustände  sind in diesem wahnwitzigen Verwechslungsspiel auf alle Fälle vorprogrammiert. Eine mitreißende Komödie mit unglaublich sympathisch-spleenigen Figuren, bei der sich der Zuschauer immer wieder fragen wird: Wer ist hier eigentlich verrückt?

    Und was heißt überhaupt normal? Nachdem Lachen die beste Medizin sein soll, ist davon auszugehen, dass ein gut gelauntes Publikum sich heilend auf die Gemüts- und Gesundheitszustände der erwartungsfreudigen Schauspieltruppe auswirken wird. Es sollte auf alle Fälle nichts unversucht bleiben.

    Landrat Eberhard Nuß löst an der Premierenvorstellung mit einem Gastauftritt sein Versprechen aus dem Vorjahr ein, einmal die Theaterluft in Geroldshausen von der Bühne aus zu schnuppern. In welcher Rolle der prominente Kommunalbeamte und ehemalige Laiendarsteller auftreten wird, hat Regisseur Wolfgang Holler noch nicht verraten.

    Spenden der Besucher kommen wie in den Jahren zuvor der Lebenshilfe zugute.

    Vorstellungen und Vorverkauf
    Die Vorstellungen finden am Freitag 22. November um 20 Uhr, Samstag 23. November um 19.30 Uhr, Sonntag 24. November um 17 Uhr sowie am Freitag 29. November um 20 Uhr und am Samstag 30. November um 19.30 Uhr statt.
    Vorverkauf: Karten für die Veranstaltung gibt es im Vorkauf am Donnerstag, 24. Oktober,um 19:00 Uhr im Sportheim, Restkarten ab 26. Oktober im Dorfladen Geroldshausen

    Bearbeitet von Lena Berger

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