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    Winterhausen

    Noch Restarbeiten am neuen Parkplatz

    "Wir haben das alte Jahr sehr gut hinbekommen. Aber auch 2019 gibt es Aufgaben zu bewältigen." Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Christian Luksch die erste Sitzung des Marktgemeinderats Winterausen im neuen Jahr.

    Noch vom vergangenen Jahr übrig geblieben ist die vollständige Fertigstellung des Parkplatzes an der Schäferswiese. Eine Teilabnahme sei inzwischen erfolgt. Ausgetauscht werden müssen die bereits gesetzten Lichtmasten, weil diese nicht Hochwassersicher seien. Auch die Baufirma habe noch einige Nacharbeiten zu verrichten. Die Bepflanzung soll im Frühjahr erfolgen.

    Christian Braungardt wies darauf hin, dass bereits Pflastersteine gebrochen seien. Hierzu stellte der Bürgermeister fest, dass die Ursache dafür nicht bekannt sei. Im Unterbau scheine sie aber nicht zu liegen. Trotzdem müsse eine Teilfläche des gepflasterten Bereichs neu gemacht werden, weil Steine nicht korrekt verlegt seien. Der Bürgermeister will versuchen, eine Koordination der noch ausstehenden Arbeiten zu erreichen, was aber sehr schwierig sei. Ganz ohne Sperrungen des Platzes werde es nicht gehen.

    Straßenzustandskataster wird erstellt

    Ein digitales Staßenzustandskataster soll in der gesamten Verwaltungsgemeinschaft Eibelstadt eingeführt werden. Nach einer Aussprache einigte sich der Gemeinderat darauf, sich grundsätzlich zu beteiligen. Im VG-Gebiet gibt es insgesamt knapp 55 Kilometer Ortsstraßen, davon in Winterhausen 8,6 Kilometer, also etwa 15,7 Prozent. In Winterhausen hat der Bauhof schon einmal eine Durchsicht der Straßen gemacht und deren Zustand festgehalten. Von daher meinte Ratsmitglied Klaus Trunk, dass eine Erfassung durch eine Firma nicht unbedingt nötig sei. "Wir kennen unsere Straßen."

    Bürgermeister Luksch erwartet sich aber eine noch tiefer gehende Betrachtung und die Schaffung von Dateien, die bei der VG eingepflegt werden und auf die die Gemeinde im Bedarfsfall zurückgreifen könnte. Auch Kurt Kleinschnitz sah durchaus einen Vorteil. Die Digitalisierung komme auf allen Gebieten und da sollte man gleich mitmachen. Die VG hat inzwischen Angebote für zwei Varianten mit unterschiedlichem Leistungsumfang eingeholt. Der Gemeinderat Winterhausen bevorzugte eine Variante, die die Gemeinde rund 4360 Euro brutto kosten würde, sofern alle Mitgliedsgemeinden mitmachen. Jedoch seien deren Haltungen bisher nicht einheitlich, wie Bürgermeister Luksch ausführte. Außerdem steht der Beschluss unter dem Vorbehalt, dass vor einer Auftragsvergabe die VG noch Vergleichsangebote einholt.

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