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    Würzburg

    Noch einmal das UKW-Radio würdigen

    Die beiden Radio-Enthusiasten Heinz Saueracker (links) und Robert Kürster mit einer kleinen Auswahl ihrer Geräte. Foto: Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV)

    Knistern, Knacken, Rauschen oder Pfeifen – bis vor 70 Jahren gehörte das beim Hören einer Radiosendung einfach dazu. Doch die neue Technik der Ultra-Kurzwelle (UKW) revolutionierte ab dem 7. Februar 1949 die Rundfunklandschaft und die Erfolgsgeschichte für das Radio in Deutschland begann. Heuer jährt sich die Einführung der Ultrakurzwelle in Bayern und die Gründung des Bayrischen Rundfunks in München zum 70. Mal. Gleichzeitig gibt es seit 120 Jahren eine öffentliche Stromversorgung in Würzburg. Zu diesen Anlässen öffnet das WVV-Betriebsmuseum am Samstag, 18. Mai, von 10 bis 16 Uhr seine Pforten.

    Neben vielen Bildern aus den Anfangszeiten der Stromversorgung ab 1899 ist dabei eine stattliche Anzahl historischer Radiogeräte zu sehen, wie es in einem Presseschreiben heißt. Die beiden Radioenthusiasten Heinz Saueracker und Robert Kürster stellen Tondokumente aus den 1920er bis 1980er Jahren vor, die per Mittelwelle auf ihren Originalradiogeräten aus der Zeit zu hören sind.

    Die Technik der Ultrakurzwelle setzte sich damals durch, weil sie störungssicherer und die Bandbreite größer war, auch die Programmvielfalt wuchs dadurch. Heute sind alle verfügbaren Frequenzen mit hunderten Radioprogrammen belegt, zwischen 250 und 350 sind es laut Pressemeldung bundesweit. Doch die Ultrakurzwelle in Deutschland hat wohl ein absehbares Ende. Ein Grund dafür ist das Digitalradio, welches besser zum selektiven Musikhören von heute passe. Zeit also, um die Ultrakurzwelle und das Radio noch einmal zu würdigen.

    Zur Abrundung des historischen Angebots sind vor dem WVV-Betriebsmuseum rund zehn Oldtimerfahrzeuge des Aero-Stammtischs Würzburg zu besichtigen, wie es abschließend heißt.

    Der Tag der Offenen "Radio-Tür" findet am Samstag, 18. Mai, von 10 bis 16 Uhr im WVV-Betriebsmuseum im Alten Gaswerk, Ständerbühlstraße, statt.

    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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