• aktualisiert:

    OCHSENFURT

    Ochsenfest mit Zuckerfeejubiläum

    Das Wetter hatte es gut gemeint mit den Besuchern des Ochsenfestes. Bei angenehmen Temperaturen über 20 Grad lud die gesamte Altstadt zum Flanieren und Genießen ein.

    Schon kurz nach Mitternacht hatten die Mitarbeiter einer Cateringfirma den riesigen Grill mit dem Ochsen angeheizt. Um die 350 Kilogramm wog der Torso. Und das reichte für über 300 Portionen. Und auch noch für zahlreiche Ochsensemmeln und Ochsenburger. Doch ehe um 11 Uhr die ersten Portionen über die Theke gingen, begrüßte erst einmal Bürgermeister Peter Juks die Gäste.

    20 Jahre Zuckerfee

    Schon vorher hatte er bei einem Empfang im Rathaus zahlreiche Ehrengäste willkommen geheißen. Neben der Bundestagsabgeordneten aus Ochsenfurt Simone Barrientos und ihrem Kollegen, dem Gaukönigshöfer Paul Lehrieder und zwei Landtagsabgeordneten freute er sich auch, seinen kürzlich gewählten Bürgermeisterkollegen aus der Partnerstadt Colditz, Robert Zillmann, begrüßen zu können.

    Der vertrat zusammen mit der neuen Birkenkönigin Sandy die Partnerstadt im Osten. Auch einige Weinprinzessinnen waren geladen. Dass gleich vier ehemalige Zuckerfeen im Rathaussaal saßen, hatte auch seinen Grund. Denn seit zwanzig Jahren gibt es diese Symbolfigur in Ochsenfurt. Und die amtierende Zuckerfee Luise Zips wird auch noch am Tag nach dem Fest 20 Jahre alt, bemerkte Juks.

    Schon während der Begrüßungsreden hatte sich vor dem Stand mit dem Ochsenbraten eine lange Schlange gebildet.

    Und während die Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib und Manfred Ländner noch sprachen, genossen schon viele Gäste das knusprig gebratene Ochsenfleisch. Doch neben dem Wappentier der Ochsenfurter gab es an vielen Stellen in der Stadt auch noch andere Spezialitäten. Die Colditzer hatten an der Furt ihren Spezialgrill mit dem sächsischen Mutzbraten aufgebaut. Stücke aus der Schweineschulter brutzelten hier vor einem Feuer aus Birkenholz.

    Und im Spitalhof tischte der Ochsenfurter Fußballverein wieder seine berühmte Schlachtplatte auf. Mit einem Schnaps als „Nachspeise“ oder auch als Verdauungshilfe hinterher. Daneben gab es natürlich für die Hungrigen noch viele Möglichkeiten, etwas zu schnabulieren. Seien es Bratwürste oder auch leckere Crepes, die der Partnerschaftsverein an seinem Stand anbot. Und auch die Ochsenfurter Gastronomen boten Spezielles. Schon vor und nach den Essenszeiten war der Flohmarkt in den Anlagen westlich der Stadt wieder ein Publikumsmagnet. Hier konnten Schnäppchenjäger bei den Kindern und auch bei den Profis auf ihre Kosten kommen.

    Viele Angebote für die Kinder

    Über 20 Vereine, Organisationen und Geschäftsleute beteiligten sich bei der Aktion Kinderspiele(s)PASS. Hier konnten die Kinder an den verschiedenen Stationen Stempel einheimsen und an einem Gewinnspiel teilnehmen.

    Die Angebote waren vielfältig: vom Quiz über Torwandschießen, Geschicklichkeitsspiele, Blasrohrschießen und einer Hüpfburg. Hier konnten sich die jungen Besucher austoben und ihre Geschicklichkeit beweisen.

    Der Abend stand voll und ganz im Zeichen der Musik. Hatten schon am Nachmittag verschiedene traditionelle Musikgruppen auf der Bühne am Marktplatz gespielt, so wurde es am Abend rockig. Am Schlössle spielte ab 17 Uhr die Band Hard Touch und „Starting Five“ heizten den Besuchern an der Furt von 20 Uhr bis Mitternacht kräftig ein.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!