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    Würzburg

    Paradeplatz: Kommt ein weiterer Burgerheart nach Würzburg?

    Wird die Restaurant-Kette Prime Family im Spätsommer dieses Jahres eine weitere Filiale am Paradeplatz eröffnen? Eine Pressemitteilung erweckt den Eindruck.
    Der Paradeplatz am Dom in der Würzburger Innenstadt soll umgestaltet werden. Neben der Franchise-Kette "L'Osteria" und einem Hotel soll nun auch ein Restaurant der Prime Family Group dort Platz finden. Foto: Thomas Obermeier

    Der Paradeplatz in Würzburg soll schon bald zu neuem Leben erweckt werden. Wie bereits berichtet, soll dort künftig nicht nur die Franchise-Kette "L'Osteria" Pizzen und Pasta verkaufen, es soll auch ein neues Hotel mit gut 200 Betten entstehen. Nun scheint sich auch die Prime Family Group am Paradeplatz niederzulassen, wie sie in einer Pressemitteilung ankündigen.

    Blick auf das Restaurant Burgerheart in der Neubaustraße in Würzburg. Kommt ein weiter Burgerladen nun auch an den Paradeplatz? Foto: Daniel Peter

    "Schon bald wird die neue Mitte Würzburgs erweitert", heißt es darin. "Im Spätsommer 2020 wollen wir unseren Teil dazu beitragen." Hierzu laden sie zu einer Presseinformation in der kommenden Woche. Vorab wollten die Zuständigen dieser Redaktion noch keine weiteren Informationen verraten. Welches gastronomische Konzept sich die Prime Family Group, zu der auch das Burgerheart in der Neubaustraße und die Pizzeria Maria Maria in der Kaiserstraße gehört, für den Paradeplatz ausgedacht hat, bleibt also noch geheim. Genau wie die Information, in welchem Gebäudeteil das Restaurant entstehen wird.

    Wie sich der Paradeplatz sonst verändern soll

    Am 24. März tagt außerdem das Preisgericht für einen Wettbewerb, in dem die äußere Gestaltung eines zukünftigen Hotels an Stelle der früheren Oberpostdirektion festgelegt wird. Der Auslobung dieses Wettbewerbs hatte der Stadtrat in seiner Sitzung am 23. Januar zugestimmt. Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb durch den Eigentümer des Gebäudes, dem Investor "Family Value Invest GmbH" aus Frankfurt, der 2018 den gesamten Komplex an Hofstraße und Paradeplatz gekauft hat.

    Der erste Preis für die Gestaltung an dieser sensiblen Stelle direkt hinter dem Dom ist mit 10 000 Euro dotiert, der zweite mit 5000 Euro. Eingeladen zu dem Wettbewerb wurden vom Investor vier Büros aus Würzburg, Frankfurt am Main und Dresden.

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