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    Gerbrunn

    Parkplatzmangel am Einkaufszentrum?

    Die optisch wenig erbauliche Buswendeschleife "Am Happach" in Gerbrunn ist bald Geschichte. Im Zuge der weiteren Hauptstraßen-Sanierung wird sie verschwinden – und in einen von Bäumen umrahmten Parkplatz verwandelt. Seitdem die Linie 14 über die Otto-Hahn-Straße weiter in Richtung Casteller Platz fährt, braucht es die Schleife eigentlich nicht mehr – genauso wenig wie das dortige Wartehaus.

    Stattdessen soll auf der gegenüberliegenden Seite der Hauptstraße eine barrierefreie Bushaltestelle mit Wetterschutz entstehen. Der Bau- und Umweltausschuss hat nun in seiner jüngsten Sitzung am Montagabend über die Bordsteinbreite beraten. "Wir können den Gehweg auf Höhe der neuen Bushaltestelle noch einmal um 50 Zentimeter vergrößern", erläuterte Bürgermeister Stefan Wolfshörndl. "Trotzdem kommen auf der Straße noch zwei Autos oder ein Pkw und ein Bus aneinander vorbei." Nur bei zwei Bussen müsse einer warten, weshalb eine Engstellenbeschilderung notwendig sei.

    Beidseitiger Gehweg: Baubeginn etwa Mitte des Jahres

    Künftig soll es zudem auf beiden Seiten der unteren Hauptstraße einen Gehweg geben. Bislang verläuft teilweise nur ein ganz schmaler Streifen zwischen Häusern und Straße. Baubeginn im Bereich des Buswendeplatzes und der dazugehörigen Kreuzung ist vermutlich nicht vor Mitte dieses Jahres, weil die Planungsbüros aktuell noch an den Ausschreibungsunterlagen arbeiten.

    Vermeintlich zu schnelles Fahren ist ein Thema im Neubaugebiet am Kirschberg. Dort ist ein verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen, was Schrittgeschwindigkeit bedeutet. Im Herbst vergangenen Jahres hat die Gemeinde rund einen Monat lang das Tempo gemessen. Mittlerweile ist die Auswertung erfolgt. Demnach waren 62 Prozent der Fahrzeuge mit unter 20 Stundenkilometern  unterwegs, 31 Prozent zwischen 21 und 30 Stundenkilometern – und "nur" drei Prozent darüber. Eine massive Geschwindigkeitsüberschreitung konnte also nicht festgestellt werden.

    Derzeit noch viele Baufahrzeuge unterwegs

    "Im Moment sind noch viele Baufahrzeuge unterwegs", sagte Wolfshörndl: "Dieses Problem wird sich bis Ende 2021 erledigt haben. Schon jetzt sind 75 Prozent der Fläche verbaut." Es sei zudem geplant, im Eingangsbereich eine Pflasterfläche zu schaffen und ein weiteres Schild aufzustellen. Auch geblitzt wurde bereits. Dabei habe es ähnliche Quoten gegeben wie bei der Geschwindigkeitsmessung, so der Bürgermeister.

    Nicht nur wenn Autos fahren, sondern auch, wenn sie stehen, können sie ein Ärgernis sein, beispielsweise beim Parken. Rund um das Gerbrunner Einkaufszentrum in der Gregor-Mendel-Straße herrscht offenbar ein Parkplatzmangel. Es gibt dort unter anderem eine Bäckerei, eine Apotheke, einen Friseur und eine Praxis; hinzu kommen Wohnungen über den Räumen der Gewerbetreibenden. Entstanden ist der Komplex in den 1970er Jahren. Die Gemeinde versucht nun auszuarbeiten, welche Partei wie viele Stellplätze nachweisen muss und kann.

    Bereits beschlossen hat der Ausschuss, im Altort gegenüber der katholischen Kirche St. Nikolaus vom Rathaus kommend auf der linken Seite zwei Parkplätze einzuzeichnen. Die Parkdauer soll während der normalen Geschäftsöffnungszeiten auf eine Stunde begrenzt werden.

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