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    Würzburg

    Paten gesucht für Stolperstein-Verlegung

    Organisiert vom Arbeitskreis Stolpersteine, stehen am 24. September jüdische Handwerker im Mittelpunkt der Stolperstein-Verlegung. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. Erst seit dem 19. Jahrhundert standen Juden diese Berufe offen, da sie bis dahin keinen Zutritt zu den Handwerks-Zünften hatten. Deshalb beteiligt sich auch die Handwerkskammer bei dieser Verlegung, die auch die Patenschaft für einen Stolperstein übernommen hat.

    Für folgende Personen wurden noch keine Paten gefunden: Heinrich Victor (einen Schneider), Käthe Freudenberger (eine Friseurin), Bernhard Dannenberg (einen Bäcker), Julius Metzger (einen Händler für Lacke und Farben) und seine Ehefrau, ihr 22-jähriger Sohn Willy Metzger (einen Kochlehrling), Rebekka Kastanienbaum (eine Händlerin), Karola und Pauline Neustädter (zwei Geschäftsinhaberinnen), die vor ihrer Deportation Suizid begangen haben und einige andere.

    Wer eine Patenschaft übernehmen will kann sich unter Tel.: (0931) 96481 melden oder unter www.stolpersteine-wuerzburg.de eintragen. 

    Bearbeitet von Rebecca Wolfer

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