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    Tauberrettersheim

    Pflanzung einer Hochzeitsbaumallee

    Bürgermeisterin Karin Fries gießt einen Baum mit Tauberrettersheimer Wein damit er wächst und gedeiht. Foto: Wein-, Obst- und Grtenbauverein

    Die Tradition der Pflanzung einer Hochzeitsbaumallee wurde kürzlich in Tauberrettersheim wieder aufgenommen: Oberhalb des Holzplatzes entstand eine weitere Allee, die 27 Paare mit ihren persönlichen, heimischen Bäumen gepflanzt haben. Die letzte Hochzeitsbaumallee entstand 2011, heißt es in einer Pressemitteilung.

    Der Wein-, Obst- und Gartenbauverein hatte bereits im Herbst 2019 alle Brautpaare angeschrieben, die seit 2011 in Tauberrettersheim geheiratet haben. Der Vorstand freute sich über die Resonanz: Fast alle angeschriebenen Pärchen haben ihr Kommen zugesagt, die dann -teils mit ihren Kindern- zum Pflanzen der Bäume auf die Anhöhe von Tauberrettersheim kamen.

    Nach der Begrüßung durch Vorsitzende Marion Wunderlich erklärte der zweite Vorsitzende Herbert Zeller, wie der Baum am besten gepflanzt wird, damit er auch wachsen und gedeihen kann. Der Verein entschied sich für heimische Gehölzarten wie zum Beispiel Apfel-, Zwetschge-, Birne- und auch Walnussbäumchen.

    Für die Bäume, das dazugehörige Anbindmaterial und den Verbissschutz sowie genügend Wasser sorgte der Verein, so dass der Pflanzaktion nichts mehr im Wege stand. Nun hieß es nur noch: Gemeinsam anpacken.

    Bürgermeisterin Karin Frieskam auch zum Termin der und richtet Grußworte an die Paare. „Der Baum ist ein Symbol des Lebens. Bäume wachsen stetig und werden älter als wir Menschen. Es gibt hundertjährige Menschen, aber tausend Jahre alte Bäume."

    Gespannt lauschten auch die vielen Kinder der Bürgermeisterin, die schließlich auch einen Baum symbolisch mit fränkischen Wein angoss, auf das er besonders prächtig gedeihen möge.

    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

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