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    THÜNGERSHEIM

    Pflastersanierung erst nach Voruntersuchung

    Vor der Pflastersanierung im Kreuzungsbereich von Schulstraße und Unterer Hauptstraße soll eine Unterbauuntersuchung erf... Foto: Herbert Ehehalt

    Die Sanierung des Pflasters im Kreuzungsbereich von Schulstraße und Unterer Hauptstraße soll erst im Anschluss einer Unterbauuntersuchung hinsichtlich dessen Durchlässigkeit erfolgen. Einem entsprechenden Einwand von Frank Remling, Freie Wähler Thüngersheim (FWT), bei der Diskussion der Maßnahme durch den Gemeinderat schloss sich das Gremium einhellig an.

    Nach den Ausführungen von Bürgermeister Markus Höfling, (Bürgerbewegung, BüBew), sei die Gewährleistungsfrist zur Erstellung der Pflasterflächen längst abgelaufen. Und auch nach der Gewährleistungsabnahme 2014 seien Setzungen in der Pflasterfläche nachgesandet worden. Neben punktuellen Setzungen betreffen aber Mängel an der Fläche vor allem auch einen instabilen Verbund des Pflasters. Als Ursache hierfür seien die extremen Scherkräfte durch die Befahrung im Kurvenbereich festgestellt worden. Verbunden ist die Instabilität mit einer hohen Geräuschentwicklung bei Verkehrsbelastung, verdeutlichte Höfling.

    Fragen, insbesondere hinsichtlich des vorhandenen Unterbaus, richtete Frank Remling (FWT) bei der Diskussion an die Verwaltung. Nach Remlings Auffassung sei die Pflasterfläche 2010 verlegt worden. Er könne sich aber nicht mehr erinnern, ob Split oder Beton als Unterbau eingebracht worden sei, räumte Remling ein. „Definitiv sind die Gewährleistungsfristen abgelaufen. Erkenntnisse zum Unterbau können aber durch die Entnahme von Bohrkernen gewonnen werden“, entgegnete Bürgermeister Markus Höfling.

    Nach Erinnerung von Norbert Häglsperger (CSU/BüBew) sei in dem betreffenden Bereich auch einmal ein Wasserrohrbruch behoben worden. Nach den vorgebrachten Einwänden sprach sich der Gemeinderat vor Beauftragung der Pflastersanierung für eine Unterbauuntersuchung in dem betreffenden Bereich aus. Dadurch soll eine ausreichende Stabilität gesichert werden. Das günstigste Angebot zur Pflastersanierung belief sich auf 16 953 Euro. Eine Auftragsvergabe erfolgte zunächst nicht.

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