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    REMLINGEN

    Pflegemanagement für 225 Bäume

    In Zusammenarbeit mit der Verwaltungsgemeinschaft Helmstadt wurde Gerhard Väth, Fachwirt für Baumpflege, in der jüngsten Gemeinderatssitzung des Marktes Remlingen einstimmig beauftragt, die Ausschreibung zur Pflege der gemeindlichen Bäume durchzuführen. Wie Bürgermeister Klaus Elze Bürgerblock erläuterte, führte Väth im abgelaufenen Jahr eine Bestandsaufnahme im Ortsbereich durch. Insgesamt wurden 225 Bäume in Remlingen katalogisiert und begutachtet.

    Genaue Inspektion

    Die Gemeinde unterliegt wie jeder private Baumeigentümer der sogenannten Verkehrssicherungspflicht, er muss also dafür Sorge tragen, dass keine Personen und Sachen durch Windbruch oder ähnliches zu Schaden kommen können. Morsche Äste und faulende Stellen sind auf den ersten Blick zu erkennen. Doch auch ein stattlicher Baum mit vitaler Krone kann bruchgefährdet sein. Die Gemeinde Remlingen hat deshalb, die Inspektion einem Sachverständigen zu überlassen: Gerhard Väth nahm zunächst eine Sichtkontrolle vor, bei denen er 225 gemeindliche Bäume auf Schadsymptome, wie Risse im Stamm, Wülste und Pilzbefall untersucht hat.

    Nicht am falschen Ast sägen

    Der Fachmann weiß auch, wann der richtige Zeitpunkt für den Pflegeschnitt ist. „Früher“, so Elze, „wurden Bäume fast ausschließlich im Winter geschnitten“. Wie Väth gegenüber Elze erläuterte seien aber auch die Sommermonate eine gute Schnittzeit für Bäume. „Dann könnten die Bäume besser auf Verletzungen reagieren“, empfiehlt Väth. Mit dem richtigen Rüstzeug werden Baumpflege und Fällungen von den Profis schnell und sicher ausgeführt. Das spart Zeit und gibt das gute Gefühl, dass nicht aus Versehen am falschen Ast gesägt wurde.

    Obstbäume pflegen

    Weiterhin galt die Sichtung auch den gemeindlichen Streuobstwiesen und deren Bestand. Die Pflegemaßnahmen sollen auch dazu dienen, die vorhandenen Obstbäume zu pflegen und den Ertrag zu steigern. Die hier nötigen Baumpflegemaßnahmen sollen nun von einer Fachfirma ausgeführt werden.

    An der Bestandsaufnahme beteiligten sich auch die Gemeinden Uettingen, Helmstadt, Holzkirchen und Wüstenzell. Die Pflegemaßnahmen sollen für alle Gemeinden der Vgem mit vier einzelnen Aufträgen im Block ausgeschrieben werden, wodurch sich Väth, ob der Größe des Auftrages, günstigere Konditionen erhofft. Abgerechnet wird jeweils über die Gemeinden innerhalb des Aufwandes und Größe des jeweiligen Baumbestandes.

    Zudem wurden vom Gemeinderat die neu gewählten Kommandanten der Remlinger Feuerwehr bestätigt. Demnach ist der am 27. Januar im Feuerwehrgerätehaus von den Feuerwehrmännern und -frauen gewählte Sebastian Ebert für weitere sechs Jahre der Chef der Wehr, als Stellvertreter fungiert Stephan Schwab. Schwab fehlt allerdings noch der Lehrgang Leiter einer Feuerwehr. Diese muss er innerhalb eines Jahres erfolgreich ablegen, damit die Wahlbestätigung durch den Gemeinderat gültig wird.

    Bürgermeister Elze freute sich, dass die Wehr auch künftig unter der erfahrenen Führung von Sebastian Ebert ihren Dienst verrichten kann und wünschte wenige Einsätze und stets eine gesunde Heimkehr von den Einsätzen.

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