• aktualisiert:

    Würzburg

    Plädoyer für die Rückvermeisterung

    Jüngst tagte die 124. Ordentliche Vollversammlung der Handwerkskammer für Unterfranken. In seinem Bericht ging Handwerkskammer-Präsident Walter Heußlein auf aktuelle handwerkspolitische Themen ein und forderte eine schnelle politische Handlung zur Rückvermeisterung einzelner Gewerke. Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul präsentierte den Geschäftsbericht 2018. Die Vollversammlung entlastete Präsidium, Vorstand und Geschäftsführung einstimmig.

    „Der Meisterbrief ist als Qualitätssiegel anerkanntes Zeugnis zum Verbraucherschutz“, sagte Handwerkskammer-Präsident Walter Heußlein in seinem Bericht bei der 124. Ordentlichen Vollversammlung der Handwerkskammer für Unterfranken. Zudem zitierte er Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, der während der Internationalen Handwerksmesse in München im März dieses Jahres versicherte, er werde sich für die Wiedereinführung der Meisterpflicht in den derzeit zulassungsfreien Gewerken einsetzen. „Ich habe noch immer den festen Glauben an eine Entscheidung in diesem Jahr“, so der Kommentar von Walter Heußlein.

    Vorstellung Geschäftsbericht 2018

    Hauptgeschäftsführer Ludwig Paul präsentierte während der Vollversammlung den Geschäftsbericht des vergangenen Jahres und berichtete unter anderem über die aktuellen Ausbildungszahlen:  „Ende Juni haben wir ein gutes Plus an neuen Ausbildungsverträgen registriert, über fünf Prozent Zuwachs. Das ist zwar noch nicht das Bild, das wir auch am Ende des Jahres haben werden, aber es ist ein sehr gutes Zwischenergebnis. Ich bin optimistisch, dass die Entwicklung so weitergehen wird.“

    Regierung von Unterfranken: Starker Partner

    Heiko Brückner, Leiter des Bereiches 2 „Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr“ der Regierung von Unterfranken lobte in seinem Grußwort das Engagement der Handwerkskammer: „Gerade auf dem Gebiet der beruflichen Aus- und Weiterbildung ist die Handwerkskammer für Unterfranken mit ihren vielfältigen Beratungsleistungen sowie den beruflichen Bildungszentren und Akademien von überragend wichtiger Bedeutung.“ Und weiter: „Ich darf Ihnen versichern, dass die Regierung von Unterfranken als staatliche Förderbehörde auch zukünftig als starker Partner an der Seite der Handwerkskammer und der unterfränkischen Handwerksbetriebe stehen und ihre Interessen unterstützen wird.“

    Einstimmige Beschlüsse

    Die Vollversammlung beschloss zudem die Jahres- und Vermögensrechnung 2018 und nahm den Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses an. Zudem wurden Präsidium, Vorstand und Geschäftsführung einstimmig entlastet. Die 124. Vollversammlung der Handwerkskammer für Unterfranken fasste außerdem Beschlüsse den Aus- und Weiterbildungsbereich betreffend.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!