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    Unterpleichfeld

    Planung für ein pädagogisches Konzept

    Von links: Rosalinde Schraud (Bürgermeisterin Estenfeld), Jutta Spatz (Konrektorin Grundschule Estenfeld), Gerhard Bräun...

    Während in Estenfeld überlegt wird, wie die Grundschule saniert und erweitert werden soll, geht es in Unterpleichfeld um den Neubau einer zweizügigen Grundschule.

    Auf Initiative von Rektor Dietzsch (Mittelschule Estenfeld) und unter dem Aspekt der kommunalen Zusammenarbeit, da die Mittelschulen in Estenfeld und Unterpleichfeld bereits im Schulverband vernetzt sind, informierten sich Vertreter der Sachaufwandsträger und der Schulleitungen kürzlich auf einer Exkursion bei der Grund- und Mittelschule Bechhofen. Das schreibt die Grundschule Unterpleichfeld in einer Pressemitteilung.

    Die Schule wurde 2015 und 2016 generalsaniert. Die Sanierung wurde genutzt, um das Konzept der konventionellen Klassenzimmer zu Gunsten eines modernen, auf die Bildungsansprüche des 21. Jahrhunderts ausgelegten Unterrichtsstils aufzugeben. So wurden Zimmer zwischen zwei Klassenzimmern zu Lernwerkstätten umgestaltet, um unterrichtete Inhalte dort praktisch erarbeiten zu können. Es wurden Türen zwischen den Klassenzimmern durchgebrochen und der Gang vor den Klassenzimmern mit Mobiliar bestückt.

    Unterstützt durch externe Arbeitsgruppen (AG)- Leiter wurden unterrichtliche Projekte praktisch umgesetzt. Die Schüler erarbeiten ihre Wochenplanaufgaben sowohl im Klassenzimmer als auch in den Gängen und im Bereich der Lernwerkstatt.

    Der Unterricht beschränkt sich nicht nur auf das Schulgebäude. So wurden von den Schülern ein Schulgarten und ein Biotop angelegt sowie "Lernräume im Freien" in Form eines Tipi-Dorfs, Bienenaufzuchtkästen oder eines Bauwagens, den die Schüler generalüberholt und umgebaut haben, so dass dieser als Klassenzimmer genutzt werden kann geschaffen.

    Bei einem Büro für pädagogische Fachplanung informierten sich die Teilnehmer anschließend darüber, wie wichtig es im Vorfeld der Planung ist, mit Lehrkräften, Hausmeister und den Trägern den Raumbedarf und dessen Gestaltung für das pädagogische Konzept zu erarbeiten, damit dieser als Grundlage für die Planungsarbeit des Architekten dienen kann. Dieses Vorgehen spart Zeit und Nerven während der Bauphase und teure Nachträge.

    Die beiden Bürgermeister waren sich einig, dass die gewonnenen Einblicke und Informationen in die Planungen der neuen Schulen einfließen werden.

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