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    Estenfeld

    Projekt „WLAN“: Blühendes Band durch Estenfeld

    Foto: Ulrike Roth

    Auch wenn man es zunächst vermuten könnte, aber mit dem Internet hat das Projekt „WLAN“ in Estenfeld nichts zu tun. Die vier Buchstaben stehen für Wasser, Lebensraum, Artenschutz und Naherholung. Die Initiative, die von Gemeinderat Andreas Förster angestoßen wurde, verfolgt ein beachtenswertes Ziel: Im Ort und drumherum sollen Blühstreifen angelegt werden – das freut nicht nur Bienen und Schmetterlinge, sondern auch die vielen Spaziergänger. Die ersten Landwirte wurden bereits dafür gewonnen, schreibt die Gemeinde Estenfeld in einer Pressemitteilung. Unterstützt werden sie dabei von der Gemeinde, die für jede bereitgestellte Fläche eine Pacht zahlt und auch die Kosten für die Ansaat übernimmt. „Der ökologische Nutzen ist unbestritten und auch für den Naherholungssuchenden ist es eine schöne Abwechslung in der Flur“, freut sich Bürgermeisterin Rosi Schraud über das Projekt. Um das Ansäen der ersten Blühstreifen haben sich die Landwirte Anton Fischer und Albin Wolz gekümmert. Wie schön so ein „blühendes Band“ aussehen kann, ist beispielsweise am Weg von der Weißen Mühle zum Lengfelder See zu sehen, wo auch dieses Foto entstand. Ein weiterer Vorsatz, den die Gemeinde gefasst hat: Auf den Flächen, die ihr gehören, soll künftig weniger gemulcht werden. Das soll Insekten und anderen Kleintieren bei der Suche nach Rückzugsräumen entgegenkommen. Im Bild: (von links) Andreas Förster, Rosi Schraud, Albin Wolz, Georg Roth und Anton Fischer.

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