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    Würzburg

    Rabatt für Schüler und Azubis in den privaten Theatern

    Auch das Theater Chambinzky in der Valentin-Becker-Straße bietet in Zukunft vergünstigte Preise für Azubis und Schüler an. Foto: Thomas Obermeier

    Das Mainfranken Theater war der Vorreiter, als es ein Semesterticket für Studierende der Würzburger Hochschulen einführte. Inzwischen gibt es eine ähnliche Vereinbarung zwischen Studentenwerk und Freien Bühnen über vergünstigte Eintrittspreise für Studierende. Und nun stimmte der Stadtrat einer Übereinkunft zu, wonach auch Auszubildende und Schüler zu vergünstigten Preisen die Aufführungen der Privattheater besuchen können.

    Studierendenmodell als Vorbild

    Das neue Modell Schüler und Azubis, für das 35 000 Euro aus dem städtischen Haushalt zur Verfügung gestellt werden, orientiert sich an dem Konzept für Studierende ("Sieben für zwei - wir sind dabei"), das vor kurzem vereinbart wurde und soll ab 1. Januar 2020 umgesetzt werden. Demnach können Schüler und Auszubildende aus Würzburger Schulen, Berufsschulen und Betrieben in der Stadtbücherei im Falkenhaus sowie in den Zweigstellen der Stadtbücherei Theatermarken zum Preis von zwei Euro erwerben. Damit erhalten sie in den teilnehmenden Freien Theatern eine Ermäßigung des Eintrittspreises um sieben Euro und sparen damit fünf Euro pro Karte. Die teilnehmenden Theater sind: Chambinzky, TheaterWerkstatt, Theater Ensemble, Theater am Neunerplatz, Bockshorn, tanzSpeicher, Plastisches Theater Hobbit und Theater Augenblick.

    Abrechnung mit dem Fachbereich Kultur

    Um Theatermarken zu erhalten, muss ein gültiger Schülerausweis, die Azubi-Card (IHK) oder die Bescheinigung eines Ausbildungsbetriebes für den aktuellen Zeitraum vorgelegt werden. Es dürfen maximal drei Marken pro Einkauf erworben werden. Die Marken können bei den teilnehmenden Theatern jederzeit eingelöst werden, pro Ticket kann nur eine Wertmarke eingesetzt werden.    

    Die Freien Theater sammeln die Wertmarken ein und rechnen einmal pro Halbjahr mit dem städtischen Fachbereich Kultur ab. Pro Marke werden ihnen sieben Euro erstattet, davon stammen zwei Euro aus dem Verkaufserlös der Marken durch die Stadtbücherei. Die Theater geben an, dass jährlich etwa 6000 Besucher, die noch zur Schule gehen, zu den Vorstellungen kommen. Das neue Projekt ist vorerst auf eine Modellphase von zwei Jahren befristet.

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