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    Würzburg

    Radbeschluss: Zustimmung und Kritik

    Zur Berichterstattung über die Verkehrswende: 

    Generell ist der mutige Schritt des Stadtrates von Würzburg als erster Schritt für die Fahrradfahrer der Stadt Würzburg zu begrüßen.

    Es muss aber unmittelbar, wie die IHK und der HBE fordert, ein weitere mutiger Schritt folgen.

    Ein "durchdachtes Verkehrskonzept" muss nicht nur Handwerker, Dienstleister, Gastronomen und Arbeitgebern entsprechen, sondern sollte auch im Sinne der Landkreisbürger sein.

    Man kann die Stadt nicht für die treuen Bürger des Landkreises "zusperren".

    Ein Landkreisbürger muss in einem Gesamtkonzept auch mal sein Auto an den Stadtgrenzen stehen lassen können.

    Landkreisbürger wünschen sich park and ride Plätze an den stark befahrenen Einfahrtstraßen der Stadt z. B. B19 Giebelstadt und Kürnach, B13 Bahnhof Ochsenfurt, im Westen Kist/Helmstadt zur Leistenstraße und B8 Mainfrankenpark. Diese Parkplätze sollten möglichst im 20 Minutentakt direkt, also zeitsparend, Knotenverbindungen von Straßen- und Buslinien anfahren. Vierspurige Straßen sollten nicht nur Fahrspuren für Räder,sondern auch für Busse frei gegeben werden.

    Der zügige Ausbau der Straßenbahnlinie 6 ist nun zu priorisieren.

    Kostenlose Parkplätze weiterhin bei Kickers- und Talaveraparkplatz. Ebenso Umbau von Straßenbahnen und Bussen zum Besseren Transport des Einkaufs.

    Auch bei Staus auf den Autobahnen ist über eine Sperrung der Abfahrten zum Wohle der Stadt zu diskutieren.

    Natürlich würden günstige Tarife und Subventionen für Vielfahrer einige Menschen mehr animieren die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen.

    Die Landkreisbürger und Politiker, sowie Landrat wünschen sich sicherlich hier auch mehr Mitsprache beim Gesamtverkehrskonzept" der schönen Stadt Würzburg.

    Die Stadtpolitiker hatten in der Vergangenheit diesen Dialog immer positiv gesehen. Durch diesen Stadtratsbeschluss sehen dies die Landkreisbürger aber anders. Hoffentlich sind die Äußerungen der Verantwortlichen der Stadt Würzburg in der Thematik nicht nur Lippenbekenntnisse.

    Die Stadtpolitiker können viel erreichen, aber zusammen und im Dialog mit allen Beteiligten sicherlich mehr!

    Matthias Düchs

    97253 Eichelsee

    Bearbeitet von Stefan Pompetzki

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