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    Ochsenfurt

    Rasche Realisierung der Ostspange zur Main-Klinik gefordert

    Beim kommunalpolitischen Rundgang der Ochsenfurter SPD: (von links) dritter Bürgermeister Joachim Eck, Stadtrat Herbert Gransitzki, Ortsvereinsvorsitzende Ingrid Stryjski, Landtagsabgeordneter Volkmar Halbleib und Toni Gernert. Foto: Thorsten Reppert

    Der Bau neuer Wohnungen, die Zunahme des Durchgangsverkehrs zur Mainklinik und Verbesserung der Siedlungsstruktur standen im Mittelpunkt des kommunalpolitischen Rundgangs der Ochsenfurter SPD mit Landtagsabgeordneten Volkmar Halbleib, drittem Bürgermeister Joachim Eck, den Stadträten Herbert Gransitzki und Ingrid Stryski sowie Kreisrätin Sybille Gernert. Etwa 20 Bürger nutzen die Gelegenheit und das anschließende Bürgergespräch im Pfarrzentrum, um auf Ihre Anliegen für das Bärental aufmerksam zu machen

    Das Bärental sei bereits heute durch den Durchgangsverkehr zur Klinik verstärkt belastet, heißt es dazu in einer Pressemitteilung. Durch die anstehende Generalsanierung und den Ausbau des Gesundheitsstandorts sei eine weitere Zunahme im Schwerlastverkehr zu erwarten. Hinzu komme das hohe Parkaufkommen abseits bestehender Parkflächen. Die geplante Verbreiterung der Zufahrt zur Klinik ab Höhe des Kindergarten St. Thekla sei daher nicht ausreichend, um den Durchgangsverkehr zu begrenzen.

    Ein Weg ins Bärental

     Halbleib sprach sich dabei für eine rasche Planung und Umsetzung der Ostspange zur Klinik von der Staatsstraße über die Straße zum Hotel Polisina aus: „Die Route wird bereits heute von vielen Menschen als Weg ins Bärental genutzt. Der Ausbau zu einer festen Straße bis hin zur Main-Klinik würde einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Bärentals leisten“. Nachdem vom Planverfahren bis zum Bau Zeit vergehe, sei es wichtig, noch in diesem Jahr mit der konkreten Planung zu beginnen.

    Unter anderem müssten zügig Gespräche mit der Deutschen Bahn bezüglich der Bahnunterführung sowie mit der Gemeinde Frickenhausen, deren Gemarkung berührt wird, geführt werden. Deswegen sei es umso wichtiger, eine klare Entscheidung für eine Ostwärts-Erschließung auf den Weg zu bringen, um hier keine Zeit zu verlieren, so Bürgermeister Eck.

    Bau eines Schlichtwohnhauses

    Ein wichtiges Anliegen der Bärentaler ist die Aufnahme ihres Ortsteils in das Städtebauförderungsprogramm ‚Soziale Stadt‘, das Investitionsmöglichkeiten für Stadtteile mit sozialen und städtebaulichen Herausforderungen eröffne. Mehr Diskussion und Einbindung hätten sich die Vertreter des Initiativkreises Bärental von der Stadt Ochsenfurt beim Bau eines Schlichtwohnhauses mit zwölf Wohnungen durch den Freistaat Bayern auf der Gemeindefläche an der Einmündung zum Bärental gewünscht, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Das Haus soll Wohnfläche für sozial Schwache und Asylbewerber bieten. 30 Prozent der Wohnungen kann die Stadt Ochsenfurt selbst vergeben.

    Volkmar Halbleib sagte, die Bärentaler hätten bereits in der Vergangenheit einen massiven Beitrag bei der Integration von Neubürgern geleistet. Die Stadt und der Freistaat Bayern müssten daher den Ortsteil in Zukunft stärker unterstützen. Große Bedeutung sieht die Ochsenfurter SPD  in den Beratungen des Gemeinde-Entwicklungskonzepts für den Stadtteil. Um dessen Anregungen und Vorschläge möglichst rasch umzusetzen, will die SPD den Antrag auf Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" forcieren, so Eck.

    Bearbeitet von Susanne Vankeirsbilck

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