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    Würzburg

    Rekord: Dieses Jahr so viele Demonstrationen wie noch nie in Würzburg

    Mindestens tausend Landwirte aus ganz Unterfranken kamen am Dienstag mit ihren Schleppern nach Würzburg, um für Bürokratieabbau und praxisnahe Gesetze zu demonstrieren.  Foto: Thomas Obermeier

    Tierschützer, Klimaschützer und zuletzt Bauern mit tausend Traktoren: Immer mehr Organisationen, Verbände oder Gruppen suchen sich die Stadt Würzburg für Demonstrationen oder Protestmärsche aus. Die neue Lust am Demonstrieren lässt sich an Zahlen festmachen. "Wir erwarten in diesem Jahr die höchste Zahl an Demonstrationen seit fünf Jahren", sagt auf Anfrage der Sprecher der Stadt Würzburg, Georg Wagenbrenner.

    Schon jetzt, Ende Oktober, seien in Würzburg 162 Versammlungen durchgeführt worden, allein fürs letzte Oktober-Wochenende und im November erwarte man mindestens sechs weitere. Damit kommt Würzburg auf mindestens 168 Versammlungen in diesem Jahr. Das wäre ein neuer Höchststand.

    Dabei waren die vergangenen Jahre nicht gerade arm an Protestveranstaltungen. 2018 verzeichnete man 163 Versammlungen, 2017 149 Versammlungen. 2016 waren es 110, 2015 waren es 167 und 2014 139 Versammlungen.

    Die Themen der Veranstaltungen waren vielfältig. Bei vielen dominierte der lokale Charakter, etwa bei Demos zur Förderung des Radverkehrs in Würzburg oder bei einer Aktion gegen die Verlängerung der Sperrzeiten in der Stadt. Überregional und eben auch in Würzburg liefen Veranstaltungen etwa mit der "Forderung einer vernünftigen Umwelt- und Klimapolitik", Veranstaltungen gegen Massentierhaltung oder für Seenotrettung.

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