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    SONDERHOFEN

    Renovierte Orgel mit wohlklingenden Tönen

    Organist Martin Mahlmeister zeigte, welches Potenzial in der renovierten Sonderhöfer Orgel steckt. Foto: Hannelore Grimm

    „Fulminant“. Das war das Wort, das Orgelbaumeister Martin Karle (Zellingen) nach der Einweihung der renovierten Orgel in der Sonderhöfer Kirche St. Johannes der Täufer benutzte. Pfarrer Klaus König, der das im November 1940 angeschaffte Instrument weihte, dankte allen, die mit ihren Scherflein zum Verwirklichen des Orgelprojekts beigetragen haben.

    Nach dem Weiheakt „erwachte“ die Orgel, die aus der Münchner Orgelanstalt Willibald Siemann (1864-1932) stammt, unter den Händen von Martin Mahlmeister (Sailauf). Nach der Improvisation des Tedeum Laudamus, dessen großartige Klänge das Gotteshaus erfüllten und die Herzen der Zuhörer berührten, begleitete der Organist den Gesang der Gläubigen bei dem Lied „Großer Gott wir loben dich.“

    Dass Martin Mahlmeister, dessen Vater Simon Mahlmeister ein gebürtiger Sonderhöfer ist, bei seinem eindrucksvollen Orgelspiel teilweise von seinem Bruder Bernhard Mahlmeister mit dem Horn begleitet wurde, das machte die Darbietungen zu einem nichtalltäglichen kirchenmusikalischen Erlebnis. Uund sie verdeutlichten den Wohlklang des Instruments.

    Zum Abschluss der Feier gratulierte Bürgermeister Heribert Neckermann zu der gelungenen Renovierung der Orgel. Seinen Dank richtete er an Pfarrer Klaus König wie auch an den Kirchenrat von Sonderhofen. Diese haben sich, so Neckermann, in weiser Voraussicht für eine umfassende und grundlegende Sanierung der Orgel entschieden. Trotz des Wissens, dass das Vorhaben nur mit einem finanziellen Kraftakt möglich sein wird. Auf Dauer zahlt sich eine im ersten Moment teure Investition und der damit einhergehende Werterhalt für die Zukunft immer aus.

    Die politische Gemeinde, die nach den Worten des Bürgermeisters die Notwendigkeit der Renovierung erkannt hat, unterstützte die circa 37 000 Euro teure Erneuerung der Orgel mit 4000 Euro.

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