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    Eisenheim

    Richtfest beim Kindergartenanbau gefeiert

    Der mit bunten Tüchern geschmückte Richtbaum ist aufgerichtet. Zimmermann Manuel Weißenberger bringt einen Toast mit guten Wünschen für das Haus aus. Foto: Rainer Weis

    Vor einem Jahr hat der Gemeinderat den Anbau an den bestehenden Kindergarten "Mainkinderhaus" genehmigt. Auch die Aufsichtsbehörde von Regierung von Unterfranken und Landratsamt haben den Neubau mit einer Krippe, einem Ruheraum, WC/Wickelraum, Garderobe, Personalraum, Archiv sowie zuzügliche und notwendige Verkehrs- und Funktionsflächen befürwortet. Die Kosten einschließlich Außenanlagen hatte der Architekt mit 869 635 Euro errechnet.  Voll im Zeitplan wurde das Richtfest gefeiert.

    Der Erweiterungsbau wurde bis auf die Bodenplatte und die erdberührenden Wände aus Stahlbeton mit Massivholzwänden, sogenannten Brettsperrholzwänden aus naturbelassener Fichte errichtet, gedämmt wurde das Dach mit eingeblasenen Holzfasern. Somit besteht der Erweiterungsbau überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen. Beheizt wird der Bau zukünftig über die im Bestandsgebäude vorhandene Holzpellets-Anlage. Bald werden die Holz-Alu-Fenster montiert, sodass mit den Installations- und Ausbauarbeiten begonnen werden kann. Der Estrich soll Ende Oktober verlegt werden, sodass unter Berücksichtigung der Trocknungsphase die Belags- und Restausbauarbeiten Anfang 2020 fertiggestellt sein können.

    Zu, Richtfest kamen neben den beteiligte Firmen Rohbau Firma TK Hoch-Tiefbau Erbshausen; Zimmerer und Dachdecker Firma Weißenberger, Schwebheim; Fenster Firma Weinfurtner, Rieden Oberpfalz; Elektro Firma Schneider Wipfeld; Installationen HLS Firma Hart, Rimpar; Trockenbau und Maler Firma Otto Herrmann Kitzingen und der Architekt Stephan Haas mit seinen Mitarbeitern sowie einige Gemeinderäte.

    Zu Beginn der Feier sangen die Kindergartenkinder das Lied vom fleißigen Handwerker und wurden dabei vom Bürgermeister Andreas Hoßmann an der Gitarre begleitet. Im Anschluss banden die Kinder bunte Halstücher an den Richtbaum. Dazu erklärte Architekt Stephan Haas, dass früher in diesen Tüchern das Geld, also der Lohn für die Handwerker steckte.

    Bürgermeister Andreas Hoßmann, Architekt Stephan Haas und dem Zimmermann Manuel Weißenberger banden den Richtbaum fest. Zimmermann Manuel Weißenberger wünschte dem Haus und seinen Bewohner allzeit Glück und Wohlbefinden sowie die Bewahrung vor Blitz und Unglücken. Bürgermeister Andreas Hoßmann lobte die gute Zusammenarbeit von Bauherr und Gemeinderat sowie die Handwerker für das gelungene Werk.

    Danach überreichte Architekt Stephan Haas dem Bauherrn Bürgermeister Andreas Hoßmann als Vertreter der Gemeinde eine Kette. Mit ihr müsse er nach altem Brauch drei Mal ums Haus gehen, damit "niemals nie" ein Einbrecher oder Diebe ins Haus komme.   

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