• aktualisiert:

    Würzburg

    Ritterschlag im historischen Wenzelsaal

    Präsident Norbert Bauriedel schlägt im Wenzelsaal Alexander Dennda zum 64. Ritter vom Schenken.  Foto: Herbert Kriener

    Die Roßperger Ritter vom Schenken berufen sich in ihrer Tradition auf die 1897 gegründete Herrengesellschaft der Roßperger, eine Vereinigung von Künstlern, Beamten und wohlhabenden Bürgern. Als Verein wiederbelebt wurde die Gemeinschaft 1993. Ihr Hauptaufgabe sehen die Ritter darin, den Schenkenturm und das ehemalige Burgareal zu pflegen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Gepflegt wird aber auch die Natur und nicht zuletzt die Gemeinschaft. Gesellschaftlicher Höhepunkt im Vereinsleben ist dabei der Ritterschlag. Als 64. Ritter wurde jetzt der Würzburger Zahnarzt Alexander Dennda aufgenommen. Er trägt den Beinamen Alexander I. von Gramscht, denn er stammt aus Gramschatz.

    Geselligkeit wird gepflegt

    Zum Festakt begrüßte Bürgermeisterin Marion Schäfer-Blake die Ritterschaft im historischen Wenzelsaal des Rathauses. Sie bezeichnete es dabei als vorbildlich, wie die Ritter die Geselligkeit und die Heimatverbundenheit pflegen und wünschte ihnen, dass das Band ihrer Freundschaft noch lange hält.

    Als Dank und Anerkennung bekam sie den Ehrengruß der Ritterschaft überreicht, ebenso Wolfgang Weier, der Geschäftsführer des Stadtmarketings Würzburg macht Spaß, in dem die Ritter selbst engagiert sind.

    Die Voraussetzungen

    Den traditionellen Ritterschlag führte Präsident Norbert Bauriedel aus, zu dem Zeremonienmeister Günter Heller die Laudatio sprach. Um Ritter werden zu können, muss man zunächst ein Jahr als Edelknappe zeigen, ob man zur Gemeinschaft passt. In diesen Stand wurde jetzt der Leinacher Blumengroßhändler Stefan Köhler erhoben. Beim Ritterschlag mit dabei war auch Staatssekretär Gerhard Eck, der die Grüße der Staatsregierung überreichte. Er schätze sich sehr glücklich, selbst als Ritter in dieser "tollen Gemeinschaft" sein zu dürfen.

    Nach dem Ritterschlag zog die Gesellschaft in einem Festzug zur Residenz, wo im Stückfasskeller der Tag ausklang. Mit dabei waren Landrat Eberhard Nuss  und auch Oberbürgermeister Christian Schuchardt. Dieser bezeichnete es als großartig, wie sich in der Ritterschaft Menschen, die mitten im Leben stehen, für die positiven Werte in der Gesellschaft einsetzen.

    Fotos

      Kommentare (0)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!