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    Gollhofen

    Roland Hahn komplettiert das Siebenergremium

    Vereidigung und Verabschiedung bei den Siebenern: Das Bild zeigt (von links) Bürgermeister Heinrich Klein, Neu-Siebener Roland Hahn, Siebener-Obmann Friedrich Auer und Hermann Oppelt. Foto: Gerhard Krämer

    Nach 24 Jahren im aktiven Siebenerdienst schied Hermann Oppelt auf eigenem Wunsch aus. Für ihn rückt Roland Hahn neu ins Gollhöfer Siebener-Gremium nach.

    Bürgermeister Heinrich Klein sagte bei der Verabschiedung von Hermann Oppelt, dass Siebener ein altes Amt sei, das sich in Franken bis in Mittelalter nachweisen lasse. Der Erhalt der Grenzzeichen sei heute so wichtig wie damals. Maße und Grenzen müssten bekannt sein und vor allem stimmen. "Siebener sind unabkömmlich", betonte Klein. Die Kosten für Abmarkungen könnten so im Rahmen gehalten werden.

    Mit Urkunde und einem Geschenk verabschiedete Klein Hermann Oppelt aus dem aktiven Siebenerdienst. Im Beisein des Siebenergremiums mit seinem Obmann Friedrich Auer vereidigte Klein zu Beginn der Gemeinderatssitzung am Montag den neuen Siebener Roland Hahn.

    Auch eine Ehrung stand auf der Tagesordnung der Sitzung. Die Gemeindesekretärin Elke Guttroff ist seit 25 Jahren bei der Gemeinde angestellt. Dafür erhielt sie eine Ehrenurkunde des Freistaats und eine Urkunde der Gemeinde.

    Klein erinnerte daran, dass Elke Guttroff in der Wertstoffsammelstelle angefangen habe und schon ein halbes Jahr später ins Rathaus kam. Am Anfang habe es noch nicht einmal eine elektrische Schreibmaschine gegeben, meinte Klein. Seit 2014, als er Werner Pfadler als Bürgermeister nachfolgte, sei sei ihm immer eine große Hilfe gewesen. "Geh mal zur Elke, die weiß das", sei immer ein guter Weg gewesen, meinte Klein.

    Festgestellt wurde vom Gemeinderat die Jahresrechnung für 2017. Auch die Entlastung war kein Problem, da nichts Gravierendes zu bemängeln war. Zwar kam der Spielplatz beim Gemeindehaus deutlich teurer als veranschlagt, er kostete 23 000 Euro, aber die im Haushalt eingestellten 5000 Euro waren laut Bürgermeister Klein nur "eine Hutnummer". Genau betrachtet, sei der Spielplatz mit seiner Ausstattung günstig gewesen, zumal viel in Eigenleistung gemacht worden sei.

    In der Gemeinde werden auch einige Blühflächen angelegt. Dazu habe eine Begehung mit dem Obst- und Gartenbauverein stattgefunden, informierte Klein. Eine Fläche befindet sich zwischen Rathaus und Bundesstraße 13, eine andere an der Linde, eine weitere an der Böschung der Aspachhöfer Straße. Über weitere Flächen werde nachgedacht.

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