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    Würzburg

    Rückkehr vom Kreuzberg: Blumen und Segen für die Wallfahrer

    Die Kreuzberg-Wallfahrer sind am Samstag nach Würzburg zurückgekehrt. Dort wurden sie bei der traditionellen Zwiebelkirchweih empfangen. Bei der waren wieder mehr Besucher.

    Nach fünftägigem Buß- und Bittgang zum 86 Kilometer entfernten „Heiligen Berg der Franken“ sind die Kreuzberg-Wallfahrer am Samstagnachmittag bei ihrer Rückkunft in der Semmelstraße von vielen Menschen mit Blumen begrüßt worden. Den Schlussgottesdienst im Dom zelebrierte Weihbischof em. Helmut Bauer. „Es ist gut und schön, etwas Schweres gemeinsam auf sich zu nehmen, denn das hilft, Schweres im Leben leichter zu tragen“, sagte er.

    Einen Dank an alle, die an Organisation und Gestaltung der Wallfahrt mitgewirkt haben, sprach der Wallfahrtspfarrer Maximilian Bauer von der Franziskanern aus, der nun zum 25. Mal zum Kreuzberg mitgepilgert ist. Die Organisation ist seit alter Zeit in den Händen der Bruderschaft zum Hl. Kreuz. Die Leitung hatten dieses Mal die neuen Pilgerführer Claudia Lurz aus Holzkirchhausen und Thomas Schenkel aus Essfeld.

    454 Menschen machten sich auf den Weg zum Kreuzberg

    In diesem Jahren hatten 454 Menschen von Jung bis Alt an der Wallfahrt teilgenommen. Im vergangen Jahr waren es 472 gewesen, früher einmal auch doppelt so viele und mehr. Unter den Wallfahrern waren wie seit langem auch diesmal wieder Landrat Eberhard Nuss und die frühere Oberbürgermeisterin Pia Beckmann. Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt nahm die 14 Stationen des Kreuzweges am Kreuzberg und den Fußmarsch zurück auf sich. Sein Stellvertreter Adolf Bauer begrüßte die Wallfahrer an der Rimparer Steige.

    Der Abschluss der Wallfahrt wurde mit der Zwiebelkirchweih in der Semmelstraße gefeiert. Traditionell gibt es hier Zwiebelkuchen und den ersten Federweißen. Das Fest war dieses Mal sehr viel besser besucht als zuletzt. Dazu beigetragen hatte wohl auch Stadträtin Sabine Wolfinger mit ihrem erfolgreichen Antrag im Stadtrat, die Gebühren für die Genehmigung zu senken.

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