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    NEUBRUNN

    Rund 19 000 Euro fließen ins Freibad

    Zu Beginn der Gemeinderatssitzung in Neubrunn stellte Frank Brestrich von der Firma Anticimex aus Schweitenkirchen ein Gerät zur intelligenten Nagerbekämpfung in der Kanalisation vor. Brestrich stellte die Vor- und Nachteile der Fraßköder- und der Kanalisationsfalle gegenüber. So wird bei der Kanalisationsfalle die Ratte mittels eines Wärme- und Bewegungsmelders vom Gerät erfasst und in Sekundenschnelle tierschutzgerecht getötet. Anschließend wird die Ratte aus der Kanalisation gespült. Der Gemeinderat befasst sich in einer der nächsten Sitzungen mit weiteren Schädlingsbekämpfungsmethoden in der Kanalisation.

    Im Gemeindegebiet Neubrunn und Böttigheim müssen immer wieder alte Bäume gefällt und entfernt werden. Dabei müssen auch die Wurzelstöcke beseitigt werden, damit gegebenenfalls eine Neu- und Ersatzbepflanzung vorgenommen werden kann. Deshalb beschloss das Gemeindegremium die Anschaffung einer so genannten Wurzelratte. Der Auftrag geht an die Firma HBH in Lauda-Königshofen.

    Der Marktgemeinderat befasste sich in seiner letzten Klausurtagung nochmals mit dem Thema „Mittelverwendung aus der 1200-Jahrfeier und Open Air 2017“. Der Gemeinderat hebt nun den Beschluss für einen Gedenkstein zur 1200-Jahrfeier auf und fasst die Überschüsse aus beiden Veranstaltungen zusammen. Um die finanziellen Mittel der gesamten Bevölkerung zu Gute kommen zu lassen, entschied das Gemeindegremium, von der Summe für 5000 Euro Beschriftungstafeln für bedeutsame Gebäude und Anwesen in Neubrunn zu beschaffen. Außerdem soll für etwa 5000 Euro der „Alte Sportplatz“ hergerichtet, die bestehenden Tore mit Netzen versehen und zwei kleinere Tore mit Netzen beschafft werden. Der größte Anteil von etwa 19 000 Euro soll zur Ertüchtigung und Attraktivitätsgestaltung im Freibad Neubrunn zum Einsatz kommen.

    Einem Antrag auf Aufstellung eines Wegweisers in einem gemeindlichen Pflanzbeet in Böttigheim stimmte der Gemeinderat zu.

    Die Stadt Wertheim stellte an die Gemeinde Neubrunn eine Anfrage, inwieweit für die in dortigen Kindergärten betreuten Kinder aus Neubrunn beziehungsweise Böttigheim ein Kostenausgleich erbracht werden könnte. Solche Zahlungen sind innerhalb Bayerns und innerhalb Baden-Württemberg bundeslandspezifisch geregelt. Jedoch gibt es über die Bundeslandgrenzen hinweg keine Vorgaben. Für den Abschluss einer Vereinbarung zum Kostenausgleich konnte im Gremium keine Mehrheit gefunden werden.

    Der Bürgermeister Heiko Menig berichtete, dass der Bauausschuss drei Nachträge für die Arbeiten in der Kinderkrippe im Kindergarten Neubrunn genehmigte. Hier handelte es sich um Materialänderungen, mehr Datenkabel, eine Kleinverteilung und die Beleuchtung. Außerdem müssen noch Magnetfesthalter für die Brandschutztüren angebracht werden.

    Gemeinderat Wolfgang Stieber berichtete aus dem Marktausschuss, dass im Vorfeld des Markttages im September die Gemeinde als Veranstalter das Gespräch mit den Standbetreibern sucht, um Probleme bereits im Voraus zu minimieren. Auch soll der Markttag erstmals unter ein Motto gestellt werden. Für 2018 wird das Motto „Jagd – Wald – Wild“ lauten. Auch sollen noch ein paar neue Banner beschafft werden.

    Er erklärte, dass das Schwimmbadfest auf den 21. Juli festgelegt wurde. Als Attraktion ist eine Slackline über das Schwimmbecken und Live-Musik vorgesehen. In den Sommerferien soll es einen Ferienfreizeittag mit verschiedenen Angeboten in Neubrunn geben.

    Der Bürgermeister informierte den Gemeinderat unter anderem darüber, dass in den letzten 14 Tagen in das Rathaus Böttigheim und in die beiden Kläranlagen Neubrunn und Böttigheim eingebrochen wurde. Der Einbrecher vom Rathaus hat sich selbst bei der Polizei gestellt. In den Kläranlagen wurden die PCs gestohlen. Die Schmierereien der letzten 14 Tage an den VIVA- und Spitzhüttl-Gebäuden, den Lkw, der Turnhalle, dem ehemaligen Getränkebetrieb bei der Fa. Zürn und am Schloss alle bei der Polizei zur Anzeige gebracht wurden.

    ank

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