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    UFFENHEIM

    Sanierung des Hallenbades beginnt 2019

    Im Hallenbad Uffenheim wird der Generalplanungsauftrag unterzeichnet. Auf dem Bild (von links): Rainer Eckert, Hans Hero... Foto: Gerhard Krämer

    Die Planungen für die Sanierung des Uffenheimer Hallenbades laufen. Jetzt wurde der Generalplanungsauftrag unterzeichnet. Dass dringender Handlungsbedarf besteht, zeigte die Besichtigung der Kellerräume mit der Technik des 1972 erbauten Bades. Start der Sanierung soll 2019 sein.

    Es begann 2014

    Anwesend waren bei der Vertragsunterzeichnung von Bürgermeister Wolfgang Lampe und Architekt Rainer Eckert auch die beratenden Ingenieure Johann Franz Wach und Wolfgang Wach sowie Friedo Mosler vom Ingenieurkontor Mosler Nagel Weitzer.

    Bürgermeister Lampe blickte auf das Jahr 2014 zurück. Ende Oktober habe damals die CSU-Fraktion im Stadtrat den Antrag auf Erhalt des Hallenbades gestellt. Nach Vorabstimmungen mit der Schulleitung der Christian-von-Bomhard-Schule folgte der einstimmige Beschluss des Stadtrates für eine Machbarkeitsstudie. Nach deren Vorlage im Dezember 2015 beschloss das Gremium die Erstellung eines Finanzierungskonzepts.

    Sanierung 4,5 Millionen, Neubau 4,7

    4,5 Millionen Euro hätte laut Kostenberechnung eine Sanierung, 4,7 Millionen Euro ein Neubau mit 25 Meter-Becken und 3,7 Millionen Euro mit einem knapp 17 Meter langen Becken gekostet. Dieser Neubau wäre mit staatlicher Förderung gerade noch finanzierbar gewesen.

    Laut Lampe habe die Stadt dann nach Finanzierungsmöglichkeiten gesucht, viele Gespräche geführt und Bäder angeschaut. Im September 2016 hatte sich der Stadtrat eigentlich schon für den Neubau entschieden. Dann kam die Frage nach dem Bestandsschutz auf, da dieser auch für das Scheinfelder Bad besteht.

    Aufgrund dieser Möglichkeit schlug die CSU-Fraktion den Erhalt des 25 Meter-Beckens vor und die Stadt stellte in München den Antrag auf Bestandsschutz. Hier dankte Bürgermeister Lampe dem ebenfalls bei der Vertragsunterzeichnung anwesenden Landtagsabgeordneten Hans Herold (CSU), der sich stark für das Uffenheimer Hallenbad eingesetzt habe.

    Bestandsschutz bedeutet höhere Förderung

    Im Januar 2017 sei der Bestandsschutz anerkannt worden. Dies bedeutet laut Herold eine Förderung der Sanierung nach dem Schulfinanzierungskozept, was einen Zuschuss von etwa 2,3 Millionen Euro bedeutet.

    „Wir sind heilfroh, dass wir das Hallenbad für Uffenheim erhalten können“, betonte Lampe. Denn die Bomhardschule sei Sportschule und ein Schwimmbad auch für den Modernen Fünfkampf notwendig. Zudem nutze auch die Grund- und Mittelschule das Bad. „Es ist absolut notwendig, dass Kinder schwimmen können“, sagte Lampe.

    Im Februar 2017 folgte der einstimmige Beschluss zur Generalsanierung. Auch der Landkreis sagte einen Zuschuss von rund 760 000 Euro zu. Die Bomhard-Stiftung wird sich auch an der Finanzierung beteiligen.

    Johann Franz Wach sprach davon, dass es höchste Zeit sei für die Sanierung. Sein Unternehmen habe langjährige Erfahrung im Schwimmbadbereich. „Es wird ein gutes Ergebnis.“

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