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    Mädelhofen

    Sankt Kilian erstrahlt in neuem Glanz

    Mit einem Festgottesdienst feierten die Mädelhöfer den 90. Geburtstag und die gelungene Renovierung ihrer Kirche. Foto: ...

    Nach etwas mehr als einem Jahr erstrahlt die Pfarrkirche Sankt Kilian in Mädelhofen wieder hell und freundlich. Mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Dekan Paul Julian, Monsignore Karlheinz Frühmorgen und Diakon Walter Servatius feierten die Mädelhöfer den 90. Geburtstag und die gelungene Renovierung ihrer Kirche mit einem vollen Haus.

    Es steckt viel Herzblut in der Sanierung, das konnten die zahlreichen Gäste spüren. Gut 195 000 Euro wurde verbaut, dazu noch viele Arbeiten in Eigenleistung erstellt. Kopf und Motor der Renovierung ist Ludwig Lannig, Kirchenpfleger der Pfarrgemeinde St. Kilian. Es ist bereits seine zweite Kirchenrenovierung, die er verantwortlich auf den Weg gebracht hat. Manchmal, so Architekt Elmar Martin vom Architekturbüro Lisa Kraft Karlstadt, war es schwer mit seinem Tempo mitzuhalten. Ein wahrer Vulkan der immer wieder Lösungen anbot und Ideen ausgearbeitet hat.

    Neben einem neuen Farbkonzept wurde etwas mehr Platz vor dem Altar durch das Entfernen von zwei Bankreihen geschaffen. Der Holzboden unter den Bänken, in denen sich die Heizungsrohre versteckt halten, erneuert. Die Holzvertäfelung der Empore mit einer Marmorierung hell und freundlich gestaltet und der Eingangsbereich mit einem modernen Windfang als Wetterschleuse angebaut. Eine gelungene Arbeit, da waren sich nicht nur MdL Manfred Ländner, Landrat Eberhard Nuß und Bürgermeister Klaus Schmidt einig. „Es gibt sicher viele Kirchen im Landkreis“, stellte Nuß fest, „die größer sind, aber kaum eine, die schöner ist.“ Dekan Paul Julian wünschte er jeden Sonntag eine so volle Kirche wie an Mariä Himmelfahrt.

    Monsignore Frühmorgen kennt die Kirche schon aus seiner Studentenzeit. Schon damals faszinierte ihn die Kiliansfigur vor der Kirche. Fast schon provokant, so Frühmorgen, wurde der Heilige ohne Bischofs-Mitra dargestellt. Der Künstler zeigte den Heiligen als Missionar, ein Mann des Volkes. Er gratulierte den Mädelhöfern zu ihrem besonderen Kleinod. „Ein Ort an dem Glaube miteinander gelebt und geteilt werden kann.“

    Die St.-Kilians-Kirche ist für Bürgermeister Klaus Schmidt das Wahrzeichen der kleinen Gemeinde. Ein besonderer Ort, an dem nicht nur Gläubige, Ruhe und Besinnung finden können. Als einen Ort gelebter Spiritualität hat dieses Haus schon viel gesehen. Freude und Schmerz wurden hineingetragen und viele fröhliche aber auch traurige Momente erlebt. Ein Ort für alle Sinne, der zur Einkehr einlädt.

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