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    AUB

    Schikanen mit Bravour gemeistert

    Das Seifenkistenrennen ist für die Rennteilnehmer sicherlich in jedem Jahr der Höhepunkt der Auber Kirchweih. 18 Kinder und Jugendliche hatten sich zum Rennen angemeldet, um mit altbewährten oder neu gebauten Seifenkisten von der Startrampe herunter in möglichst schneller Zeit dem Ziel entgegenzurasen.

    Um das Geschick der Fahrerinnen und Fahrer herauszufordern, wurden heuer im Startbereich einige Schikanen und Engstellen aufgebaut, so dass hier nicht Geschwindigkeit sondern Technik und Fahrzeugbeherrschung gefordert waren. Vor den Augen zahlreicher Zuschauer meisterten alle Fahrerinnen und Fahrer diesen Streckenbereich aber mit Bravour.

    Insgesamt galt es auch in diesem Jahr, die Strecke zweimal in möglichst schneller Gesamtzeit zu durchfahren. Dieses Jahr fuhren aber nicht mehr zwei Starter gegeneinander sondern jeder für sich.

    Zusätzlich für die Teilnehmer, deren Fahrzeug nicht so sehr auf Geschwindigkeit ausgelegt ist, gab es erstmals eine Sonderwertung. Hier kam es darauf an, die beiden Läufe in möglichst gleicher Zeit zu fahren.

    Diese Sonderwertung gewann Julian Fries aus Hemmersheim, der beide Läufe mit einer Zeitdifferenz von lediglich sieben Hundertstel Sekunden zurücklegte. Er war mit einer Gesamtzeit von 51,31 Sekunden zugleich Dritter der Gesamtwertung.

    Den Gesamtsieg ließen sich die Auber aber nicht nehmen. Das Fahrzeug aus dem Rennstall Neeser hatte mit gleich zwei Fahrern die Nase vorne. Sieger wurde Lorenz Neeser mit einer Gesamtzeit von 48,73 Sekunden vor seiner Schwester Hanna, die das gleiche Fahrzeug mit nur sieben hundertstel Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel fuhr und neben ihrem Bruder und dem Dritten Julian Fries auf dem Siegertreppchen stehen durfte.

    Auf die weitere Plätze nach dem Siegertrio fuhren Nina Fries aus Hemmersheim auf Platz vier und der dritte aus dem Hause Neeser, Paul, auf Platz fünf.

    Insgesamt stellten die Hemmersheimer in diesem Jahr das stärkste Starterfeld. Sieben Teilnehmer kamen gleich aus dem Auber Nachbarort. Die übrigen Starter kamen aus Simmershofen, aus Herzogenaurach, aus Adolzhausen und Niedersteinach.

    Die Sonderwertung für die originellste Kiste gewann Katharina Guntz aus Simmershofen, die für das älteste Fahrzeug ging an Karl Geuder aus Niedersteinach. Das spektakulärste Rennen aber fuhr ebenfalls ein Auber: Marlon Weber benötigte mit seiner vom Opa selbst gebauten Rennmaschine auf der Strecke etwas Anschub und durfte sich so ebenfalls noch über einen Sonderpreis freuen.

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