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    Würzburg

    Schizophrenie: Wie gehe ich mit dem Erkrankten um?

    Schizophrenie ist eine schwere und unverschuldete Krankheit, die das Leben des Betroffenen und das seiner Familie grundlegend verändert: Nichts bleibt, wie es war – auch die Zukunft. Fundiertes und aktuelles Wissen über „Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis“ ist nötig, um sich auf die neue Lebenssituation einstellen zu können, heißt es in einer Pressemitteilung. Menschen, die eng mit dem Erkrankten verbunden sind –Freunde, Familie, Partner und Arbeitskollegen – sollten sich über Ursachen, Verlauf und Heilungschancen informieren. Dann können sie dem Erkrankten die Unterstützung geben, die nötig ist, um die Rückfallgefahr weitgehend zu bannen.

    Erfahrene Ärzte mit ihrem Behandlungsteam wissen, „dass es den Verlauf psychischer Erkrankungen positiv beeinflusst, wenn geschulte Angehörige des betroffenen Menschen in die Diagnostik und Therapie mit einbezogen werden“. Die Selbsthilfeorganisation der Angehörigen psychisch Kranker (ApK Würzburg) und der ApK-Landesverband Bayern (LApK) laden deshalb unter dem Titel „Angehörige informieren Angehörige (AiA)“ zur Intensiv-Fortbildung über die Krankheit aus dem schizophrenen Formenkreis ein.

    An zwei aufeinanderfolgenden Samstagen am 7. und 14. Dezember, jeweils von 9.30 bis 16.30 Uhr, informieren Elisabeth Selinger vom Verein der Angehörigen psychisch Kranker Würzburg und Umgebung als Angehörige, mit fachlicher Unterstützung von Ursula Berninger, leitende Diplomsozialpädagogin (Uniklinik Würzburg, Zentrum für Psychische Gesundheit), über Symptome, Diagnosen, Ursachen, Früherkennung, Therapie und Medikamente, deren Wirkung und Nebenwirkung.

    Der Veranstaltungsort ist das Uniklinik Würzburg, Zentrum für psychische Gesundheit, Tagesklinik,  Margarete-Höppel-Platz 1 (früher Füchsleinstraße). Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Deshalb ist eine telefonische Anmeldung bis 30. November 2019 erforderlich bei: Elisabeth Selinger, Tel.: (0931) 93410.

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    Bearbeitet von Lena Berger

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