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    REMLINGEN

    Schlussabrechnung für Hans-Gebhardt-Straße fehlt

    Keine Fehler in der Haushaltsführung, korrekte und ordnungsgemäße Buchführung – so lautete zusammengefasst der Befund des Remlinger Rechnungsprüfungsausschusses für die Jahresrechnungen 2017.

    Entlastung wurde dennoch nicht einstimmig erteilt. Schuld war die fehlende Schlussrechnung für die Hans-Gebhardt-Straße. Gemeinderat und Mitglied des Rechnungsprüfungsausschusses, Richard Fischer (CSU) monierte, dass alle Arbeiten in der Hans-Gebhardt-Straße zwar schon seit geraumer Zeit abgeschlossen seien, eine Schlussrechnung aber nicht vorlag. Nach seinem Dafürhalten könne die Gemeinde auf eine zeitnahe Abrechnung bestehen, um einen Überblick über die Kosten und bei Folgeprojekten entsprechend der Abrechnung auch handeln zu können. Die bereits dokumentierten Mängel beim Straßenbau in der Hans-Gebhardt-Straße hätten nichts mit der Schlussrechnung zu tun, da sie im Sinne der Gewährleistung abgewickelt werden.

    Das Gremium nahm die Ausführungen von Gemeinderat Fischer zur Kenntnis. Bürgermeister Klaus Elze (Bürgerblock) bestätigte, dass die Schlussrechnung bereits seit geraumer Zeit beim Ingenieurbüro zur Prüfung vorliege und zeitnah an die Verwaltung weitergeleitet würde. Die Schlussrechnung werde dem Rechnungsprüfungsausschuss des Gemeinderates mit der Jahresrechnung 2018 zur Prüfung vorgelegt.

    Das Haushaltsjahr 2017 schloss mit einem Gesamtvolumen von 4,34 Millionen. Dabei fielen auf den Verwaltungshaushalt 2,89 Millionen und auf den Vermögenshaushalt 1,45 Millionen. Auch im zurückliegenden Haushaltsjahr konnte die Gemeinde alle anfallenden Kosten aus eigenen Finanzkräften stemmen und geht ohne Fremdfinanzierung in das Haushaltsjahr 2018.

    Trotz einer Rücklage von 2,88 Millionen sei es schon abzusehen, dass es im Haushaltsjahr 2018 mit seinen großen Projekten und der unklaren Rechtslage bezüglich der Straßenausbausatzung eng wird und sich das Gremium langsam aber sicher von der dekorativen Null verabschieden muss.

    Der Jahresrechnung 2017 wurde mit einer Gegenstimme die Entlastung erteilt.

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