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    Würzburg

    Schminktipps von den Theaterprofis

    Eine Maskenbildnerin führt vor, wie mit passendem Make-up und Perücke aus einer modernen jungen Frau ein Burgfräulein wird.  Foto: Gudrun Beck

    Wie verwandelt man eine moderne junge Frau in ein mittelalterliches Burgfräulein? Wie lässt sich Gram und Armut auf das Gesicht einer mit dem Leben zufriedenen Frau schminken? Und wie machen die Maskenbildner das mit den schaurig-klaffenden Schnittwunden?

    Diese Fragen und viele mehr beantwortete ein Maskenbildner-Workshop, bei dem 25 Mitglieder von neun Landkreis-Laientheatern ins Mainfranken Theater Würzburg kamen. Chefmaskenbildner Wolfgang Weber und sein Team nahmen vier Freiwillige unter ihre Fittiche, um sie bühnenreif zu verwandeln. So konnten die Teilnehmer zahlreiche Praxistipps rund ums Schminken, Handhaben von Perücken und Effekten  mit nach Hause nehmen, um sie bei den nächsten Aufführungen ihrer Theatergruppen umzusetzen.

    Netzwerk Theater: Alle halbe Jahr gibt es Treffen und Aktionen

    Michael Dröse, Leiter des Regionalmanagements am Landratsamt Würzburg, freute sich über die gelungene Kooperation mit dem Mainfranken Theater (MFT). Bereits im Februar 2017 initiierte das Regionalmanagement das Netzwerk Theater im Landkreis Würzburg, zu dem über 30 Laienspielgruppen und Theatervereine gehören. Halbjährlich werden die Theaterverantwortlichen zum Erfahrungsaustausch, aktuellen Themen und gemeinsamen Aktionen eingeladen, um die Vielfalt, das Angebot und das Engagement der Theateraktiven zu erhalten und weiter zu entwickeln, wie es im Presseschreiben heißt.

    Das MFT wird zu den Netzwerktreffen eingeladen, um auch hier den Erfahrungsaustausch zu suchen und Synergieeffekte beiderseits zu nutzen. Der geschäftsführende Direktor des MFT, Dirk Terwey, begrüßte und informierte zu aktuellen Themen der städtischen Kultureinrichtung.

    Insbesondere die praxisnahen Workshop-Inhalte begeisterten die Theatermacher aus dem Landkreis Würzburg. Am Ende der rund zweistündigen Veranstaltung waren sich alle einig, dass die Realisierung dieses Angebotes von gegenseitiger Wertschätzung geprägt gewesen sei.  Das Regionalmanagement bereitet im Rahmen des Projektes „Kulturregion Landkreis Würzburg“ bereits weitere netzwerkübergreifende Aktionen vor, wie es abschließend heißt.

    Bearbeitet von Franziska Schmitt

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