• aktualisiert:

    Frickenhausen

    Schnelle Autos als Gefahr für Kinder

    Auf Gefahrenpunkte beim Spielplatz am Ochsenfurter Tor machte Gemeinderatsmitglied Salvatore Trigilia in der Sitzung aufmerksam. Kinder würden dort auf die Straße rennen und könnten vor allem von Autofahrern, die aus dem Ort heraus kommen, nicht rechtzeitig genug wahrgenommen werden, so das es zu schlimmen Unfällen kommen könnte. Und es werde oft sehr schnell gefahren.

    Seiner Meinung nach sollte man Absperrungen anbringen, damit die Kinder nicht direkt über den Gehsteig in die Fahrbahn rennen. Bürgermeister Reiner Laudenbach machte darauf aufmerksam, dass es Tore am Spielplatz gebe. Außerhalb hätten Eltern ihre Kinder an der Hand zu führen. Dass dies praktisch nicht immer so der Fall sein könne, wandten einige Ratsmitglieder ein.

    Zum Praktischen führte Laudenbach aus, wenn man an der Außenseite des Torturms Absperrungen anbringe, dann würden die Kinder auf der innerörtlichen Seite über die Straße gehen. Dann würden sie von Fahrzeugführern aus Richtung Ochsenfurt nicht rechtzeitig gesehen. Der kritische Punkt würde also nur verlagert.

    Laudenbach will aber prüfen lassen, ob an den Türen zum Spielplatz Selbstschließ-Einrichtungen möglich wären, wobei hier wieder zu beachten sei, dass keine Finger gequetscht werden. Wegen eines anderen Risikos im Zusammenhang mit dem Spielplatz musste der Bürgermeister bereits tätig werden, wie er in der Sitzung berichtete. Unter dem Sand wurden zerbrochene Glasflaschen gefunden. Er habe deshalb den Sand komplett austauschen lassen müssen. Rund 1000 Euro habe das gekostet.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (1)

        Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!