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    Kist

    Schwerer Lkw-Unfall auf der A 3

    Am Dienstagnachmittag kam es laut Polizeiinformationen gegen 16.35 Uhr, auf der A 3 bei Kist in Fahrtrichtung Nürnberg zu einem folgenschweren Verkehrsunfall zwischen zwei Lkws. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr ein Klein-Lkw auf einen vorausfahrenden Sattelzug auf. Der Fahrer des Klein-Lkws wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

    Fahrer lebensgefährlich verletzt

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand steht noch nicht fest, warum der 22jährige Fahrer auf den vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der junge Fahrer in seinem Kleintransporter eingeklemmt und musste durch die eingesetzten Feuerwehren Helmstadt, Waldbrunn, Eisingen, Höchberg und Hettstadt mit schwerem Gerät befreit werden.

    Der Fahrer des vorausfahrenden Lkws kam mit dem Schock davon. Der verletzte Fahrer kam in ein Würzburger Krankenhaus, wo aktuell immer noch um sein Leben gekämpft wird. Zur näheren Klärung des Unfallhergangs wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Gesamtermittlungen führt die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

    Die Bergung der Fahrzeuge dauerte rund drei Stunden. Der Verkehr  lief auf der linken Spur und der parallel verlaufenden Nebenfahrbahn an der Unfallstelle vorbei.

    Rettungsgasse ist einigen Verkehrsteilnehmern fremd

    Leider ist noch negativ zu berichten, dass es immer noch einzelne Verkehrsteilnehmer gibt, für die eine Rettungsgasse völlig fremd ist. Unter anderem kostet es einen Autofahrer 395 Euro Bußgeld, weil er es nicht für nötig hilet, eine Rettungsgasse für die Einsatz- und Rettungsfahrzeuge zu bilden und diese sogar noch auf der Anfahrt zur Unglücksstelle behinderte. Zudem konnte der gleiche Fahrer dabei beobachtet werden, wie er rückwärts fuhr, um die verpasste Ausfahrt Kist zu erreichen, um dort die Autobahn verlassen zu können.

    Bearbeit von Ralf Zimmermann

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