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    KLEINRINDERFELD

    Sechs närrische Stunden voller Witz und Tanz

    Alle Register närrischen Frohsinns hatten die Veranstalter, der Karneval Club TSV Kleinrinderfeld gezogen, um die erste Prunksitzung in der Turnhalle zu einem wahren Augen- und Ohrenschmaus werden zu lassen.

    Eine Mischung aus meisterlichen Tanzeinlagen und witzigen Büttenreden hatten Sitzungspräsident Matthias Hollenbach und die Gesellschaftspräsidenten Gabi Zorn und Klaus Scheuermann auf die Bühne gezaubert, die immer wieder aufgrund der rasanten Tänze bebte.

    Eröffnet wurde der rund sechsstündige närrische Reigen vom Prinzenpaar Prinzessin Roswitha I. und Prinz Sven II.. Zu ihrer bunten Schau hatten sich die Rinnerfelder närrische Verstärkung aus Dachdorf (Giebelstadt), Remlingen und Veitshöchheim eingeladen. Das diesjährige Motto „Alice im Wunderland“ war auf einem großen Bühnenbild farbenfroh von Hand gemalt.

    Getanztes Gedenken

    Mit der Wichtelgarde wirbelten die Jüngsten über die Faschingsbühne. 12 kleine Tänzerinnen bezauberten das Publikum. Genauso wie die Narrenminis. 17 junge „Damen“ gingen mit ihrem Flugkapitän auf eine musikalische Reise rund um die Welt – von Spanien über China und Afrika nach Österreich und Deutschland. Sowohl Junioren- als auch Prinzengarde zeigten einen rasanten Marschtanz. Und bei der Kleinrinderfelder Puppenkiste ließen die Junioren die Puppen tanzen.

    Die Happy Girls brachten eine flippige Freekshow auf die Bühne. Mit einem zweiten, ganz besonderen Tanz erinnerten sie an ihre Trainerin Jeanine Heuberger, die im vergangenen November bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen war.

    Das Männerballett griff in die Sternenkiste und begeisterte die Zuschauer mit „Star Wars“ und „Space Taxi“. Den Wilden Westen holten die Abräumer des TSV mit Cowboy Johnny und dem Marterpfahl nach Rinnerfeld. Und Frauenpower entführte voller Elan ins „Abba“-Land.

    Dorfgeschichte in närrisch

    KKC-Nachwuchsbüttenredner Tobias Jodl, der es in diesem Jahr in die „Närrische Weinprobe“ geschafft hatte, kam als Pechvogel, der grad keinen guten Lauf hat. Und was wäre eine Rinnerfelder Prunksitzung ohne die Dorfgeschichten von Tilda und Babett (alias Ehrengesellschaftspräsidentin Marlene Rebhan und Siggi Hofmann) „Berlin, Berlin, die Evi wollt dort hin. Wollte, es hat aber leider nicht geklappt“, nahmen die beiden den missglückten Einzug von Bürgermeisterin Eva-Maria Linsenbreder in den Bundestag aufs Korn.

    Und Klaus Scheuermann berichtete als Hausmeister Doni von seinen Erlebnissen einer Kreuzfahrt. Außerdem heizte er dem Saal mit reichlich Stimmungsmusik ein.

    Die zweite Prunksitzung des KKC findet am Samstag, 20. Januar, um 19.11 Uhr in der Turnhalle statt. Kinderfasching ist am Sonntag, 21. Januar, um 14 Uhr in der Turnhalle.

    Auszeichnungen beim KKC

    Verdiente Fasenachter wurden in Kleinrinderfeld von Norbert Schober, Bezirkspräsident und Ordenskanzler des Fastnachtverbandes Franken (FVF) ehrte. Den FVF-Saisonorden bekamen verliehen: „Bühnengeist“ Felix Vöske und Musiker Ralf Kiesel, der bei den Sitzungen für den guten Ton sorgt.

    Die Ehrennadel in Silber bekamen Claudia Scheuermann und Dieter Zipprich für ihr Engagement verliehen. Claudia Scheuermann war 2008 mit ihrem Mann Klaus Prinzenpaar und ist seit 2009 im Elferrat, der in Kleinrinderfeld nur aus Frauen besteht. Dieter Zipprich ist seit 2001 bei den „Abräumern“ aktiv, seit 2003 unterstützt er die Wagenbauer und von 2004 bis 2009 stand er in der Bütt.

    Mit der Ehrennadel in Gold wurden Karin Zorn und Sonja Michel ausgezeichnet. Karin Zorn war von 2001 bis 2012 im Elferrat, trainiert seit 2003 das Männerballett und ist seit 2009 Ordenskanzlerin. Sonja Michel organisiert seit 2000 den Kinderfasching und leitet seit vielen Jahren den Elferrat.

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