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    Waldbüttelbrunn

    Seitenwände der Garagen am TSG-Sportplatz besprüht

    Graffiti als Kunst, nicht als Schmiererei, das war das Thema eines Graffiti-Workshops in Waldbüttelbrunn, den Pro Jugend in Zusammenarbeit mit der TSG veranstaltet. Die teilnehmenden sechs Jugendlichen im Alter von zwölf bis 15 Jahren hatten alle eine grobe Vorstellung davon, was das Wort Graffiti bedeutet, ein eigenes Bild aber hatten sie alle noch nicht gesprüht. Das waren gute Voraussetzungen, um mal etwas Neues auszuprobieren.

    Zur Vorbereitung wurde zunächst über die Herkunft der Kunstform diskutiert - von der Höhlenmalerei bis ins Alte Rom, von Symbolen und Ornamenten zu Schriftbildern und Sprühdosen in New York City, geht aus einer Pressemitteilung hervor.  So vorbereitet seien erste Ideen für die eigenen Gestaltungen entstanden. Skizzen mit Graffiti-Schrift wurden gefertigt.

    Schriftzug „Team Work“

    Besprüht wurden dann zwei Seitenwände der Garagen am TSG-Sportplatz. Passend zum Standort, an dem laut Pressemitteilung Mannschaftssport im Vordergrund steht,  wurde von den Teilnehmern der Schriftzug „Team Work“ für die Wände ausgewählt.

    Die Wände vorbereitet hatten Mitglieder der TSG, die die Wände gereinigt hatten. Ausgerüstet mit den vorbereiteten Skizzen, Einweghandschuhen, den geschüttelten Dosen und guter Musik machten sich die Jugendlichen ans Werk. Die Jugendlichen mussten sich den Platz sehr genau einteilen. Doch dann nahmen die zwei Bilder Stück für Stück Form an. Immer wieder wechselten sich die Jugendlichen an der Wand ab, traten dann wieder ein paar Schritte zurück und warfen kritische Blicke auf ihr Werk. Am Ende waren alle zu recht stolz auf ihr Werk. Die fertigen Graffiti können nun das ganze Jahr bestaunt werden. Unterstützt wurde das gemeinsame Projekt von Pro Jugend und der TSG auch vom Kreisjugendring Würzburg

    Bearbeitet von Susanne Vankeirsbilck

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