• aktualisiert:

    Rottendorf

    Seltene Schmetterlingsarten als Opfer

    Das Mulchen von Straßen- und Wegrändern gilt als umweltfreundliche Methode der Landschaftspflege. Wird sie jedoch nicht mit Umsicht angewandt, kann sie auch schwere Schäden anrichten. Darauf weist der Arbeitskreis Natur und Landwirtschaft der Rottendorfer Agenda 21 hin. Als Beispiel führen die Bürger einen größeren Brennnesselbestand an, der im Frühsommer dem meist mit schweren Traktoren und Häckslern durchgeführten Mulchen zum Opfer gefallen ist.

    Dort hatten sie zuvor noch hunderte Schmetterlingsraupen des selten gewordenen Tagpfauenauges beobachtet. Die Brennnesseln hätten zwar keine duftenden Blüten. Die Blätter seien jedoch für mehrere Schmetterlingsarten, wie das Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs oder Landkärtchen als Nahrungsquelle unverzichtbar. "Wir sollten uns freuen, wenn einige Brennnesselbestände in sonniger Lage ungestört bis zum Herbst stehen bleiben dürfen", heißt es von Seiten der Bürger. Die Chancen würden dann gut stehen, dass diese Schmetterlingsarten wieder häufiger anzutreffen seien.

    Weitere Artikel
    Fotos

      Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!